Die Schweiz steigt bald auch auf den Booster-Zug auf. Ende Oktober dürfte die dritte Impfung gegen das Coronavirus zugelassen werden. Die Zentren sind bereit.
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Kommt schon bald die Zulassung für die Booster-Impfung gegen das Coronavirus auch bald für Personen unter 65? - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bereits Ende Oktober könnte in der Schweiz die Booster-Impfung zugelassen werden.
  • Swissmedic prüft derzeit die beiden Impfstoffe von Moderna und Pfizer.
  • Viele Impfzentren wurden wegen zunehmender Impf-Flaute geschlossen.

Bald wird auch in der Schweiz das dritte Mal gegen das Coronavirus geimpft. Swissmedic prüft derzeit die Zulassung für die beiden Hersteller Moderna und Pfizer. Grünes Licht könnte es bereits Ende Oktober geben.

Nach dem ersten Ansturm wurden im Laufe des Jahres in vielen Kantonen Impf-Zentren geschlossen. Weil vielerorts Impf-Flaute herrschte.

Piks Nummer drei steht an. Aber: Sind die übriggebliebenen Zentren bereit für den Booster-Start?

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Swissmedic prüft derzeit die Zulassung von Booster-Impfungen gegen das Coronavirus.
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Die Hersteller Moderna und Pfizer haben ihr Gesuch zum gleichen Zeitpunkt eingereicht.
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Während Moderna für die erste Impfung erst am 12. Januar 2021 zugelassen wurde, erhielt Pfizer die Zulassung bereits am 19. Dezember 2020.
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Ob Moderna-Geimpfte länger auf den dritten Piks warten müssen, ist noch offen.

Gundekar Giebel, Leiter der Gesundheitsdirektion Kanton Bern, sagt zu Nau.ch: «Booster-Impfungen werden nicht für alle Geimpften im Kanton gleichzeitig nötig sein. Diese werden schrittweise verabreicht und betreffen möglicherweise nur eine beschränkte Anzahl Personen.»

Es werde kein Kapazitätsproblem geben. Auch die verbliebenen Impfzentren würden ausreichen, ist sich Giebel sicher.

Mit welchem Impfstoff sind sie geimpft?

Der Kanton Zürich setzt für den dritten Piks auf ein «Netz von Ärzten und Apotheken, Heimen, Spitäler sowie regionalen Impfzentren». Dieses habe sich bewährt. Man bereite sich aber entsprechend auf die Booster-Impfungen gegen das Coronavirus vor.

Etwas anders klingt es auf Anfrage beim Kanton St.Gallen.

Ziel der vier zur Verfügung stehenden Impfzentren und der Arztpraxen sei, dass man Kapazitäten laufend der Nachfrage anpassen könnte. «Die Kapazitäten würden im Bedarfsfall auch bei möglichen Booster-Impfungen angepasst.»

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