Barack Obama sieht Amerika und die Welt an einem Wendepunkt. Es gehe darum, die Demokratie der nächsten Generation zu definieren.
Barack Obama sagt Trump den Kampf an – im Stillen.
Barack Obama sagt Trump den Kampf an – im Stillen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Barack Obama hatte am Samstag einen Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Virginia.
  • Der Demokrat warnte vor einer «Rückkehr zum Chaos, das so viel Schaden angerichtet hat».

Der frühere US-Präsident Barack Obama sieht die Vereinigten Staaten und die Welt an einem «Wendepunkt». Es gebe einerseits eine Strömung mit einer «Politik der Gemeinheit und der Spaltung und des Konflikts», sagte der Demokrat am Samstag in Richmond bei einem Wahlkampfauftritt vor der Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Virgina. «Aber die gute Nachricht ist, dass es einen anderen Weg gibt, bei dem wir an einem Strang ziehen und grosse Probleme lösen.» Das sei eine Entscheidung, «von der ich glaube, dass sie nicht nur die nächsten Jahre, sondern auch die nächsten Jahrzehnte der Menschheitsgeschichte bestimmen wird».

Obama sagte, es gehe darum zu bestimmen, was für eine Art von Demokratie die nächste Generation erben werde. Er warnte vor einer «Rückkehr zu dem Chaos, das so viel Schaden angerichtet hat». Damit dürfte der Ex-Präsident auf die Amtszeit seines Nachfolgers Donald Trump anspielen, der von 2017 bis Januar diesen Jahres im Weissen Haus regierte. In Virginia kandidieren Obamas Parteifreund Terry McAuliffe und der von Trump unterstützte Republikaner Glenn Youngkin für das Amt des Gouverneurs. Die Wahl ist am 2. November. Sie gilt als früher Stimmungstest für die landesweiten Kongresswahlen gut in einem Jahr.

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Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus. Auch US-Präsident Joe Biden und andere prominente Demokraten unterstützen McAuliffe im Wahlkampf in dem an die Hauptstadt Washington angrenzenden Bundesstaat Virginia.

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