Trump: «Friedensrat» stellt Milliarden für Gaza-Hilfe bereit

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USA,

US-Präsident Donald Trump will in der nächsten Woche mit seinem initiierten «Friedensrat» ein Milliardenpaket an humanitärer und Wiederaufbau-Hilfe für den Gazastreifen vorstellen. Mitgliedstaaten hätten mehr als fünf Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro) zugesagt, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

ARCHIV - US-Präsident Donald Trump. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa/Archivbild
ARCHIV - US-Präsident Donald Trump. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Mark Schiefelbein

Zudem stelle man Tausende Einsatzkräfte bereit, die die lokale Polizei unterstützen und in der Region für Stabilisierung sorgen sollen. Der «Friedensrat», der von Kritikern als Konkurrenz zu den von Trump kritisierten Vereinten Nationen wahrgenommen wird, kommt am Donnerstag (19. Februar) in Washington zusammen.

Der US-Präsident hat den Vorsitz inne. Das «Board of Peace» («Friedensrat») wurde im Januar gegründet. Deutschland ist nicht dabei.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte bei seinem jüngsten Besuch in Washington ein Dokument über den Beitritt seines Landes zum «Friedensrat» unterzeichnet. Bei der ersten Sitzung wird er allerdings nach Medienberichten nicht selbst zugegen sein, sondern von Israels Aussenminister Gideon Saar vertreten.

Trump hatte den «Friedensrat» eingerichtet, der den Wiederaufbau und die Nachkriegsordnung im Gazastreifen überwachen soll. Ein Exekutivkomitee setzt die strategischen Vorgaben des Rats operativ um. Zusätzlich unterstützt ein Gremium namens «Gaza Executive Board» die palästinensische Übergangsverwaltung (NCAG) direkt. Diese Verwaltung besteht aus zivilen Fachleuten ohne Hamas-Verbindungen, die für die Regelung des täglichen Lebens in dem zerstörten Küstenstreifen zuständig sind. Für die Sicherheit ist eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) vorgesehen.

Kommentare

User #5494 (nicht angemeldet)

US-Mittelstand leidet unter Zöllen – das wird zur Gefahr für Trump. Sie erbringen 44 Prozent der US-Wirtschaftsleistung, die Zölle kosten sie Milliarden. Vor den wichtigen Zwischenwahlen schließen sich Amerikas Mittelständler vermehrt zusammen.

User #1295 (nicht angemeldet)

Woher soll das angebliche Geld kommen?

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