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Airbnb verzeichnet erneut hohen Verlust - Buchungen legen zu

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USA,

Die Corona-Pandemie setzt dem Unternehmen zu, Konzernchef Brian Chesky zeigt sich jedoch optimistisch. Er rechne «mit einem Reise-Aufschwung, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben».

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Der knappe Wohnraum in der Stadt Zürich soll wegen Airbnb-Wohnungen und Business-Apartments nicht noch knapper werden. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Apartment-Vermittler Airbnb leidet weiter unter der Coronavirus-Krise und hat zu Jahresbeginn tiefrote Zahlen geschrieben.

Im ersten Quartal fiel ein Verlust von 1,2 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro) an, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Vor einem Jahr hatte das Minus trotz Belastungen durch die Pandemie nur 341 Millionen Dollar betragen.

Als einen Hauptgrund für das schlechtere Ergebnis nannte Airbnb hohe Kosten aufgrund der Rückzahlung von Krediten, die während der Pandemie aufgenommen worden waren. Eigentlich erholte sich das Geschäft aber schon wieder deutlich von der Krise. Die Buchungen stiegen im Jahresvergleich um 52 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar und lagen damit weit über den Prognosen der Analysten.

Auch der Umsatz fiel mit einem Anstieg um fünf Prozent auf 887 Millionen Dollar höher als am Markt erwartet aus. Konkrete Ziele für das restliche Geschäftsjahr gab Airbnb nicht aus, aber Konzernchef Brian Chesky zeigte sich optimistisch: «Wir rechnen mit einem Reise-Aufschwung, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben». Anleger reagierten jedoch verhalten, die Aktie fiel nachbörslich zunächst.

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