Die USA haben einen Meilenstein im Kampf gegen das Coronavirus erreicht: Die Hälfte der Erwachsenen ist nun vollständig geimpft.
Impfung gegen das Coronavirus
Impfung gegen das Coronavirus - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Das CDC verkündet am Dienstag einen Meilenstein im Kampf gegen das Coronavirus.
  • Die Hälfte der Erwachsenen ist vollständig geimpft, 61,6 Prozent erhielten die erste Dose.

Die USA haben bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus einen Meilenstein erreicht: Wie das Weisse Haus und die Gesundheitsbehörde CDC am Dienstag mitteilten, sind inzwischen 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung vollständig gegen das Virus geimpft. Das sind mehr als 129 Millionen vollständig geimpfte Erwachsene.

61,6 Prozent der Erwachsenen haben mindestens eine Dosis erhalten. US-Präsident Joe Biden hat das Ziel ausgerufen, diesen Anteil bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli auf 70 Prozent anzuheben. Laut Zahlen der CDC sind von der Gesamtbevölkerung inzwischen 39,5 Prozent vollständig gegen Corona geimpft, 49,5 Prozent haben mindestens eine Dosis erhalten.

Impftempo nimmt ab

In den USA sind derzeit die Impfstoffe von Biontech-Pfizer und Moderna im Einsatz, bei denen zwei Spitzen nötig sind, sowie das Vakzin von Johnson & Johnson, bei dem eine Dosis ausreicht.

Die Impfkampagne in den USA hatte zwischenzeitlich rasante Fortschritte gemacht. Inzwischen ist das Tempo bei den Impfungen zurückgegangen. Das liegt unter anderem an der hohen Zahl der Impfgegner und Impfskeptiker.

Wie wirksam die Impfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind, zeigt derweil eine am Dienstag veröffentlichte CDC-Studie. Demnach wurden bei den zwischen Januar und April vollständig Geimpften in nur 0,01 Prozent der Fälle eine Infektion dokumentiert.

In den USA werden Corona-Impfungen mit dem Impfstoff Johnson & Johnson wieder aufgenommen. Foto: Jessica Hill/AP/dpa
In den USA werden Corona-Impfungen mit dem Impfstoff Johnson & Johnson wieder aufgenommen. Foto: Jessica Hill/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Unter den 101 Millionen geimpften Menschen wurden ab 14 Tage nach der letzten Impfdosis 10.262 Infektionen nachgewiesen. Davon verliefen 2725 der Fälle asymptomatisch, 706 Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden und 132 Patienten starben.

Allerdings warnt die Gesundheitsbehörde CDC, die tatsächliche Zahl der Infektionen unter Geimpften dürfte deutlich höher liegen: Da die meisten Fälle asymptomatisch oder mild verlaufen, werden die Betroffenen in der Regel nicht getestet.

Mehr zum Thema:

Johnson & Johnson Joe Biden Pfizer Studie Coronavirus