Seltene Tiere werden aufgezogen, neugierige Besucher werden unterhalten: Das Aquarium-Vivarium Aquatis fördert den Artenreichtum mit attraktiven Angeboten.
Krokodil
Auch Krokodile schwimmen hinter Glas. - Nuno Acacio
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Aquarium-Vivarium in Lausanne Aquatis zieht bedrohte Tierarten auf.
  • Später werden die Tiere freigelassen.
  • Das Aquatis bietet einen Desensibilisierungskurs bei Phobien an.

Krokodil-, Amphibien- und Reptilienbabys: In der Aquatis-Kinderstube in Lausanne werden jeweils die aktuellen Geburten des Hauses präsentiert.

Diesen Sommer sehen Besucher im Aquarium-Vivarium aber auch unbekanntere und seltene Jungtiere wie Schnecken und Tausendfüssler von den Seychellen.

Piranhas
Schön bissig: Piranhas. - Nuno Acacio

«In naher Zukunft werden wir zudem Zeit darauf verwenden, eine Wolfsspinne von der Insel Madeira aufzuziehen – sie ist ebenfalls stark vom Aussterben bedroht», berichtet Aquatis-Direktor Michel Ansermet.

Die Babyspinnen sollen später auf der Insel freigelassen werden.

Legenden oder Fake News?

Nach wie vor gehören diverse Workshops zum Aquatis-Programm. Gerade der Desensibilisierungskurs zum Umgang mit Ängsten sei «ein absolutes Muss», findet Ansermet.

Im Sommer kommen nun noch spezielle Angebote hinzu. So bietet das Aquarium-Vivarium ab Juni zusätzlich die beiden 55-minütigen thematischen Führungen «Legenden» für Familien und «Fake News» für Erwachsene an.

Aquarium im Aquatis
Im Aquatis Lausanne leben Tiere aus fünf Kontinenten. - Nuno Acacio

«So können Besucher den Besichtigungsparcours zusammen mit unseren Guides wieder aus einem anderen Blickwinkel entdecken», erklärt der Aquatis-Direktor.

Je nach Wetter und Verfügbarkeit von Freiwilligen und Pädagogen werde es auf dem Rundgang auch Aktivitäten rund um den Tastsinn geben.

Tourismus Lifestyle Verlag / Michael Lehner

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