Weiterbildung in Informatik: Welche digitalen Skills verlangt werden
Arbeitgeber fordern von Informatikfachkräften immer mehr digitale Kompetenzen in den Bereichen KI, Cloud und Cybersicherheit. Weiterbildung wird so attraktiver.

Das Wichtigste in Kürze
- Arbeitgeber erwarten 2026, dass Kenntnisse in den Bereichen Informatik abrufbar sind.
- Immer mehr IT-Fachkräfte werden in der Schweiz gesucht.
- Eine Weiterbildung kann die Lücke der Informatik-Fachkräfte in einer Firma schliessen.
Gerade im Berufsalltag wird deutlich, wie schnell unser IT-Wissen veraltet. Was gestern noch als aktuell galt, ist heute oft schon wieder veraltet. Kein Wunder also, dass Fachkräfte im IT-Bereich immer stärker gefragt sind.
Eine Prognose des Staatssekretariats für Wirtschaft zeigt: Bis 2030 könnten rund 40'000 IT-Fachkräfte fehlen. Wer sich jetzt also weiterbildet im Bereich IT, hat gute Chancen auf einen Job in der Zukunft.
Warum Weiterbildung im Informatik-Bereich immer wichtiger wird
Reines Grundwissen reicht heute oft nicht mehr aus. Viele Unternehmen erwarten, dass neue Mitarbeitende möglichst schnell mitarbeiten können – ohne lange Einarbeitung.

Gefragt sind deshalb Menschen, die nicht nur theoretisch etwas verstehen, sondern sich auch eigenständig in neue Themen einarbeiten können. Niemand muss alles wissen – aber die Bereitschaft, ständig dazuzulernen, ist entscheidend.
Künstliche Intelligenz als Grundverständnis oft vorausgesetzt
Künstliche Intelligenz ist in vielen Bereichen schon angekommen. Oft schneller, als man denkt. Vielleicht haben Sie selbst schon Tools genutzt, ohne sich gross Gedanken darüber zu machen, wie sie eigentlich funktionieren.

Gefragt ist vor allem das Verständnis, wie KI-Modelle Entscheidungen treffen. Wie funktionieren solche Systeme? Wo liegen ihre Stärken, aber auch ihre Grenzen? Besonders in Branchen wie Banken, Pharma oder dem Handel wird dieses Wissen zunehmend relevant.
Wer hier bereits praktische Erfahrung mitbringt, hat bei Bewerbungen oft einen klaren Vorteil. Wer sich unsicher ist, kann sich entsprechend fortbilden lassen.
Weiterbildung: Cloud-Technologien im Büroalltag
Auch Cloud-Technologien sind heute kaum noch wegzudenken. Ob AWS, Azure oder Google Cloud, viele Unternehmen setzen voraus, dass man zumindest die Grundlagen dieser Cloud-Technologien kennt.

Aber Sie sollten sich auch entsprechend auskennen. Können Sie sich beispielsweise in die Cloud einklinken, Dokumente bearbeiten und die Verknüpfung einzelner Abteilungen verstehen? Falls das nicht der Fall ist, suchen Sie sich eine passende Weiterbildung heraus, die Ihnen hilft, sich für den Job besser zu qualifizieren.
Cybersecurity als wichtige Weiterbildung
Cyberangriffe treffen mittlerweile auch Firmen, die dieses Risiko früher ignorierten. Vom kleinen KMU-Malerbetrieb bis zum Milchfabrikanten. Vielleicht haben Sie in Ihrem Umfeld schon einmal von einem solchen Vorfall gehört. Spätestens dann wird klar, wie kritisch dieses Thema ist.

Überall da, wo IT-Technik eingesetzt wird, können entsprechend auch Angriffe entstehen. Unternehmen suchen deshalb auch immer stärker nach Fachkräften, die in diesem Bereich fit sind.
Daten verstehen statt nur sammeln
Neben klassischen IT-Kenntnissen gewinnen auch Datenkompetenzen an Bedeutung. Daten bringen erst dann einen Mehrwert, wenn sie richtig ausgewertet und genutzt werden.

Programmiersprachen wie Python oder JavaScript bleiben wichtige Werkzeuge in der Informatik. Gleichzeitig werden Soft Skills wie Kommunikation und Teamarbeit immer wichtiger, da viele Projekte interdisziplinär umgesetzt werden.
Weiterbildung: viele Möglichkeiten
Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden – zum Beispiel berufsbegleitend an Hochschulen mit CAS- oder DAS-Programmen.

Der Vorteil: Man kann das Gelernte direkt im Job anwenden. Viele Unternehmen unterstützen solche Weiterbildungen sogar finanziell oder organisatorisch.
Sind Sie technisch versiert und interessieren sich für IT? Dann könnte diese Branche für Sie in Zukunft interessant werden.















