Weiterbildung: Welche Zertifikate sich 2026 wirklich lohnen

    Redaktion
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    Bern,

    Sprachzertifikate entscheiden 2026 stärker denn je über Karrierechancen. Dabei lohnen sich bestimmte Abschlüsse und eventuell sogar eine Weiterbildung.

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    Damit wir uns in der Berufswelt ständig weiterentwickeln können, gibt es Zertifikate. - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sprachzertifikate sind 2026 für Karriere und internationale Mobilität wichtig.
    • Eine Kombination aus Englisch und Landessprachen bringt klare Vorteile im Arbeitsmarkt.

    In der Schweiz ist «ein bisschen Schulenglisch» heute im Lebenslauf fast schon ein Risiko. Wer beruflich vorankommen will, merkt schnell, dass Arbeitgeber Fakten sehen wollen. Wer Sprachen noch nicht so gut beherrscht, kann diese in einer Weiterbildung erlernen. Doch welche Weiterbildungen sind wichtig, um im internationalen Markt eine gute Arbeit zu bekommen?

    Wie das Bundesamt für Statistik in einer Auswertung von 2024 zeigt, geben über 60 Prozent der Erwerbstätigen an, mehrere Sprachen regelmässig im Berufsalltag zu nutzen.

    Dabei kann es durchaus vorkommen, dass Berufe mehrere Sprachen benötigen. Beispielsweise im Finanzwesen. Hier ist es sinnvoll, dann auch mehrere Zertifikate zu erlangen. Als Grundsprache gilt Englisch.

    Können Sie mehrere Fremdsprachen?

    Wer etwas Dauerhaftes will, entscheidet sich bei der englischen Sprache für das Cambridge-Zertifikat. Es verfällt nicht und ist in puncto Kosten-Nutzen einfach unschlagbar.

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    Englisch ist eine der wichtigsten Sprachen in der Geschäftswelt. - Depositphotos

    Wer jedoch für ein Studium im Ausland oder eine Stelle bei einem US-Konzern punkten möchte, kommt am IELTS oder TOEFL kaum vorbei, auch wenn diese Zertifikate alle paar Jahre erneuert werden müssen, was zwar nervig ist, aber oft gefordert wird.

    Weiterbildung: Richtig spannend wird es bei den Landessprachen

    Ob DELF für Französisch oder das Goethe-Zertifikat. Vor allem im öffentlichen Sektor oder im Gesundheitswesen entscheiden diese Papiere oft über die nächste Lohnklasse. Wer im Tessin oder mit Italien Geschäfte macht, sollte sich das CILS anschauen.

    Was sich zum Positiven verändert hat: Wir können Prüfungen und Zertifikate oft ganz einfach online erwerben. Die Zeit der stickigen Prüfungsräume ist so gut wie vorbei. Durch diese neue Prüfungsform sind wir durchaus flexibler.

    Zudem entsteht auch nicht mehr der Druck, zu einer bestimmten Zeit en einen Prüfungsort fahren zu müssen. Neu dazugekommen sind ausserdem die sogenannten Micro-Credentials.

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    Heute können die meisten Zertifikate auch online erworben werden. - Depositphotos

    Das sind kurze Nachweise für ganz spezifische Sachen, etwa wie man auf Englisch verhandelt oder präsentiert. Das in Kombi mit einem klassischen Diplom sieht bei der nächsten Bewerbung verdammt gut aus. Sie lassen sich oft etwas schneller als die grossen Zertifikate erwerben.

    Weiterbildung: Internationale Zertifikate

    Wer in der Schweiz arbeitet, sollte zudem mindestens eine zweite Landessprache auf einem soliden Niveau nachweisen können, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Besonders in Führungspositionen wird Mehrsprachigkeit zunehmend als selbstverständlich vorausgesetzt und selten noch als Zusatzqualifikation betrachtet.

    Eine strategische Kombination mehrerer Zertifikate kann sinnvoll sein, etwa Englisch für den internationalen Kontext und Französisch oder Deutsch für den regionalen Arbeitsmarkt.

    Das Gelernte neben dem Job in den Kopf zu kriegen, ist echt schwer und man verkrampft dabei buchstäblich. Es ist also besser, kleine Einheiten zu nutzen, um sich das Gelernte besser einzuprägen. Lernen Sie daher immer an verschiedenen Tagen, in verschiedenen Blöcken. So können Sie die Zertifikate bestehen und sich in der Jobwelt neu beweisen.

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    Weiterbildung: Internationale Zertifikate können uns bei der Jobwahl unterstützen. - Depositphotos

    Wer sich 2026 neu orientieren will oder seinen Arbeitgeber überzeugen möchte, sollte Zertifikate im nationalen und internationalen Sektor erwerben. Oft sind so die Chancen auf eine weiterführende Arbeit oder Jobposition höher.

    Und nicht den Kopf hängen lassen. Klappt eine Prüfung mal nicht wie gewünscht, lässt sich diese oft wiederholen. Natürlich kostet jede Weiterbildung Geld, aber es lohnt sich, in die Zukunft und vor allem in sich selber zu investieren.

    Kommentare

    User #3716 (nicht angemeldet)

    Es wäre toll, wenn die deutschsprachig Aufgewachsenen mal Deutsch lernen und auch wieder Sätze mit mehr als drei Wörtern verstehen lernen würden. Von den Fällen ganz abgesehen, und es sind nur vier.

    User #3545 (nicht angemeldet)

    Habe albanisch gelernt, Morgen fang ich in der firma vom blerim U. an

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