Weiterbildung: Small Talk, Telefonieren und Kommunikation

Redaktion
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Bern,

Eine Weiterbildung hilft, Small Talk, Telefonate und Meetings in der Schweiz sicher, klar und souverän im Kommunikationsdschungel zu führen.

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Richtig kommunizieren kann man in einer Weiterbildung lernen. - Depositphotos

Das Wichtigste in Kürze

  • Kommunikation stärkt Vertrauen in Small Talk, Telefonate und Meetings.
  • Weiterbildung macht Gespräche klarer, sicherer und beruflich wirksamer.

Kommunikation gehört zu den Fähigkeiten, die im Berufsalltag viel zu oft unterschätzt werden. Wenn man das Wort hört, denken die meisten sofort an grosse Präsentationen, anspruchsvolle Verkaufsgespräche oder harte Verhandlungen.

Dabei entfaltet sich die eigentliche Kraft der Kommunikation meist in den kleinen, alltäglichen Momenten: dem kurzen Gespräch auf dem Flur, dem Telefonat zwischendurch, der Teamsitzung oder schon beim allerersten Kontakt mit einer Kundin oder einem Kunden. Diese scheinbar unscheinbaren Begegnungen prägen oft mehr, als uns bewusst ist.

Eine Weiterbildung in diesem Bereich ist deshalb weit mehr als nur eine nette Ergänzung zu den fachlichen Qualifikationen. Sie ist ein echtes Werkzeug für den Alltag.

Würden Sie sich weiterbilden lassen?

Ist gute Kommunikation eigentlich angeboren?

Persönlichkeit, Lebenserfahrung und die jeweilige Tagesverfassung spielen eine Rolle beim Thema Kommunikation. Dennoch lässt sich Gesprächsführung gezielt üben, strukturieren und merklich verbessern.

Eine gute Weiterbildung hilft, typische berufliche Situationen bewusster und souveräner zu meistern. Und das geht dann auch ohne künstlich aufgesetztes Gesicht oder Floskeln.

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Gute Kommunikation kann man lernen. - Depositphotos

Das Ziel ist nicht, aus jeder zurückhaltenden Person einen extrovertierten Netzwerker zu machen. Eine ruhige, überlegte Stimme kann genauso überzeugend und vertrauenswürdig sein wie eine lebhafte, offene. Entscheidend sind Verständlichkeit und Authentizität.

Weiterbildung: Small Talk als wertvoller Türöffner

Small Talk hat einen schlechten Ruf, weil er oberflächlich wirken kann. Im Berufsleben erfüllt er jedoch eine wichtige Funktion: Er schafft einen ersten menschlichen Kontakt, senkt Barrieren und bereitet den Boden für konstruktive Gespräche.

Guter Small Talk lebt nicht von auswendig gelernten Floskeln, sondern von echten, unverfänglichen Themen.

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Small Talk kann weiterhelfen, seine Kommunikationsfähigkeiten auszubauen. - Depositphotos

Wichtig ist dabei, die Grenzen des Gegenübers zu spüren. Themen wie Politik, Einkommen, Religion oder private Schwierigkeiten gehören selten an den Anfang. Besser sind offene Fragen und echtes Interesse. So entwickelt sich oft von selbst ein angenehmes Gespräch.

Telefonieren mit Struktur und Präsenz

Trotz aller digitaler Tools bleiben Telefonate in vielen Unternehmen unverzichtbar. Dennoch fühlen sich viele unsicher, wenn das Telefon klingelt oder sie selbst anrufen müssen. Verständlich, denn es fehlen Mimik, Gestik und die vielen kleinen nonverbalen Signale, die ein Gespräch vor Ort so reich machen.

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Richtig zu telefonieren kann dabei helfen, besser sprechen zu lernen. - Depositphotos

Deshalb braucht die Telefonkommunikation eine klarere Struktur. Ein guter Einstieg nennt Name, Unternehmen und den konkreten Anlass. Danach sollte rasch klar werden, worum es geht und welches Ziel das Gespräch hat. Kurze Notizen vor dem Anruf können helfen, sich später an das Gespräch zu erinnern.

Meetings mit klarer Richtung

Viele Sitzungen scheitern nicht am fehlenden Fachwissen, sondern an mangelnder Struktur. Es wird zu lange und zu ungerichtet diskutiert, Themen vermischen sich, Entscheidungen bleiben vage. Am Ende weiss niemand genau, was eigentlich beschlossen wurde.

Gute Meetings beginnen bereits mit der Vorbereitung: einem klaren Ziel, einer übersichtlichen Agenda und einem realistischen Zeitrahmen. Oft müssen keine Meetings sein. Kurze Mails oder Telefonate reichen für die meisten Meetings aus.

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Meetings lassen sich mit guter Kommunikation in eine Richtung lenken. - Depositphotos

Die Hochschule für Angewandte Psychologie der Fachhochschule Nordwestschweiz zeigt 2024, dass rund drei Viertel der Erwerbstätigen in der Schweiz von flexiblen Arbeitsmodellen profitieren. Gleichzeitig arbeiten viele Teams verteilt und nutzen neue Organisationsformen.

In Weiterbildungen lernen Teilnehmende, ihre Beiträge präziser zu formulieren, Diskussionen zu moderieren, stille Personen einzubeziehen und Abschweifungen freundlich, aber bestimmt zu unterbinden.

Zuhören als zentrale Kompetenz

Souveräne Kommunikation besteht nicht nur aus gutem Reden, sondern mindestens ebenso sehr aus gutem Zuhören. Wer wirklich zuhört, versteht schneller, worum es dem Gegenüber tatsächlich geht.

Aktives Zuhören heisst nicht, mechanisch jedes Wort zu wiederholen. Es geht darum, die Kernaussagen zu erfassen, gezielte Rückfragen zu stellen und Unklarheiten offen anzusprechen.

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Wer gut zuhören kann, hat es meist einfacher im Unternehmen. - Depositphotos

In der mehrsprachigen und kulturell vielfältigen Schweiz ist diese Genauigkeit besonders wertvoll. Was für die eine Person selbstverständlich klingt, kann für die andere bereits missverständlich sein. Deshalb lohnt es sich, lieber einmal zu oft nachzufragen.

Für wen lohnt sich eine Weiterbildung?

Kommunikationstrainings sind keineswegs nur für Verkäufer, Berater oder Führungskräfte sinnvoll. Technische Berufe, Pflegefachkräfte, Verwaltungsmitarbeitende, Lehrpersonen, Gastronomie- und Handwerksbetriebe – überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen Fragen, Erwartungen und potentielle Missverständnisse.

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Eine Weiterbildung kann sich dafür eignen, im Job aufzusteigen. - Depositphotos

Für Lernende kann ein solches Training den Berufseinstieg erheblich erleichtern. Erfahrene Mitarbeitende nutzen es, um eingefahrene Gewohnheiten zu überprüfen. Führungskräfte gewinnen, weil ihre Worte besonders starkwirken.

Auch Selbständige und KMU profitieren. Wer Angebote klar erklärt, Rückfragen kompetent beantwortet und Kundengespräche souverän führt, baut langfristig Vertrauen auf.

Was eine gute Weiterbildung ausmacht

Eine qualitativ hochwertige Weiterbildung bleibt nicht in der Theorie stecken. Gesprächseinstiege, Telefonleitfäden, Moderationstechniken, Feedback-Regeln und den Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern.

Kurze praktische Sequenzen mit direktem, konstruktivem Feedback zeigen rasch, welche Formulierungen zu lang, zu schwach oder zu schroff wirken. Teilnehmende erleben, wie Pausen, Tonfall und Körpersprache die Wirkung verändern.

Kommentare

User #4642 (nicht angemeldet)

keine ahnung was du mit "gut" meinst, aber ein solcher veekäufer ist eindeutig schlecht.

User #2911 (nicht angemeldet)

Ein guter Marketingverkäufer dreht einer 80 Jährigen Person im Pflegeheim noch ein E Bike an.

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