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    Vegan bis omnivor: Die populärsten Ernährungsformen erklärt

    Nau Lifestyle
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    Bern,

    Allesesser, vegan, rohköstlich: Die Ernährung ist heutzutage genauso verschieden, wie wir Menschen auch. Wir geben einen Überblick.

    Smoothie Bowl Vegan
    Vegan, vegetarisch, paleo: Es gibt viele verschiedene Ernährungsformen. - Pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • Welche Ernährungsform man wählt, hat oft ethische Gründe.
    • Die Frage, ob man Tiere essen möchte, ist die entscheidende Frage.
    • Auch die Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesundheit, beeinflusst die Ernährungsform.

    Früher war es einfach: Man ass, was auf den Tisch kam. Heutzutage gibt es viele verschiedene Ernährungsformen. Und bei der Ernährung geht es nicht mehr nur darum, satt zu werden, sondern auch um Ethik, Umwelt und Gesundheit.

    Wir geben einen Überblick über die sieben populärsten Ernährungsarten.

    Vegetarisch

    Vegetarier verzichten auf Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Sie essen aber in der Regel noch andere tierische Produkte wie Milchprodukte, Eier oder Honig. Diese Form wird auch Ovo-Lacto-Vegetarisch genannt.

    Die Beweggründe für eine vegetarische Ernährung sind meist der Schutz der Tiere oder die Umwelt.

    Vegan oder pflanzlich

    Veganer verzichten nicht nur auf Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, sondern auch auf alle anderen tierischen Produkte. Dazu zählen alle Milchprodukte, Eier und Honig. Stattdessen ernähren sie sich ausschliesslich von pflanzlichen Lebensmitteln.

    Buddha Bowl Vegan
    Vegan und vollwertig: Eine Buddha Bowl mit Gemüse, Kichererbsen und Quinoa. - Unsplash

    Die Gründe für diese Ernährungsform sind oft ethischer Natur. Veganer möchten nicht, dass für ihren Genuss ein Tier stirbt oder ausgenutzt wird. Auch zum Schutz der Umwelt essen immer mehr Menschen vegan.

    Rohkost

    Rohköstler ernähren sich ausschliesslich von unverarbeiteten Lebensmitteln, die nicht über 42 Grad Celsius erhitzt wurden. Hierzu zählen Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen und Sprossen.

    Die Gründe für diese Ernährungsform sind meist gesundheitlicher Natur, da Rohkost eine hohe Nährstoffdichte aufweist und viele Enzyme enthält. Einige Rohköstler argumentieren auch, dass durch das Erhitzen von Lebensmitteln wichtige Nährstoffe zerstört werden.

    Die Rohkosternährung ist meistens vegan. Es gibt aber durchaus Rohköstler, die auch rohes Fleisch oder Fisch essen.

    Wie ernähren Sie sich?

    Flexitarier

    Flexitarier essen überwiegend vegetarisch oder vegan, greifen aber hin und wieder zu Fleisch oder Fisch.

    Vegan Burger
    Vegan Burger mit Fleischersatz. - Unsplash

    Die Gründe für diese Ernährung können sehr unterschiedlich sein. Laut einer Studie von Coop (Plant Based Food Report 2023) ist für Flexitarier der Schutz der Umwelt am wichtigsten.

    Pescetarier

    Pescetarier ernähren sich vegetarisch, essen aber Fisch und Meeresfrüchte.

    Fisch enthält Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Deshalb möchten einige Vegetarier nicht darauf verzichten.

    Viele Menschen haben zudem einen weniger starken Bezug zu Fischen als zu Säugetieren. Es ist daher einfacher, den Fischkonsum mit dem ethischen Gewissen zu vereinbaren. Die jüngste Forschung zeigt jedoch, dass auch Fische Schmerz und Leid empfinden können.

    Omnvior

    Omnivore sind Menschen, die sowohl tierische als auch pflanzliche Lebensmittel konsumieren. Bei der Wahl der Nahrungsmittel spielen ethische Gründe kaum eine Rolle. Sie ist die am weitesten verbreitete Ernährungsform auf der Welt.

    Paleo

    Die Paleo-Diät basiert auf der Idee, dass der menschliche Körper die Ernährung unserer Steinzeit-Vorfahren am besten verträgt. Sie wird deshalb auch Steinzeit-Diät genannt. Paleo-Anhänger betonen besonders die gesundheitlichen Vorteile dieser Ernährungsform.

    Es werden vor allem Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen konsumiert. Nahrungsmittel wie Getreide, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und verarbeitete Lebensmittel sind in dieser Diät nicht erlaubt. Denn diese sind nicht Teil der «ursprünglichen» menschlichen Ernährung.

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