Olympia 2022: Rogentin mit Torfehler Schnellster im Abfahrtstraining

Stefan Rogentin überzeugt beim ersten Abfahrtstraining an Olympia 2022. Beat Feuz (17.) und Marco Odermatt (32.) gingen es sachte an.

Stefan Rogentin beim ersten Abfahrtstraining von Olympia 2022. - Keystone

Stefan Rogentin sorgt im ersten Training zur Abfahrt von Olympia 2022 am Sonntag für die Bestzeit. Dem Bündner unterläuft bei der Jungfernfahrt allerdings wie manch anderem ein Torfehler. Die Schweizer Top-Cracks gehen es sachte an.

Rogentin war acht Hundertstel schneller als der Spanier Adur Etxezarreta. Dieser ist im Weltcup noch nie in die Top 30 gefahren und blieb ebenfalls nicht ohne Torfehler. Die Premiere auf der Olympia-Strecke im Nationalen Ski-Alpin-Zentrum Xiaohaituo wurde überwiegend zur Besichtigung genuzt.

Zweitbester Schweizer war Loïc Meillard als Achter. Der Neuenburger gehört in der Kombination am 10. Februar zu den Anwärtern auf den Sieg.

Beat Feuz klassierte sich beim ersten Abfahrtstraining an Olympia 2022 nur auf Rang 17. - Keystone

Beat Feuz büsste als Siebzehnter unmittelbar hinter Justin Murisier 1,33 Sekunden auf die Bestzeit ein. Niels Hintermann und Marco Odermatt reihten sich in den Rängen 26 und 32 ein. Im Gegensatz zu Rogentin sind sie beide ebenfalls bereits gesetzt.

Am weitesten vorne klassierte sich von den Top-Favoriten Aleksander Kilde. Der Norweger belegte Platz 7.

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Nicht nur wegen dem erstmaligen Kontakt mit der unbekannten Piste hat das Klassement des ersten der drei Trainings keine Aussagekraft. Im Mittelteil war auch der Wind ein Faktor. Für die von Bernhard Russi konzipierte Strecke gab es aus dem Fahrerlager indes breite Zustimmung.

Der Start zur Abfahrt am Sonntag ist um 4.00 Uhr Schweizer Zeit. Kitzbühel-Sieger Feuz könnte mit Gold seinen Medaillensatz an Olympischen Spielen komplettieren. Der Emmentaler gewann vor vier Jahren in Pyeongchang Bronze in der Abfahrt und Silber im Super-G.

Das Wichtigste in Kürze

  • Stefan Rogentin fährt die schnellste Zeit beim ersten Abfahrtstraining.
  • Der Bündner verpasst wie mehrere andere Fahrer auch ein Tor.
  • Einzig Meillard fährt auch in die Top Ten, Feuz (17.) und Odermatt (32.) enttäuschen.