Olympia 2026: Die grösste Flirterin kommt aus den USA
An Olympia 2026 werden nicht nur Medaillen zum Ziel: Eine US-Athletin jagt vor allem Dates.

Das Wichtigste in Kürze
- Sophia Kirkby macht sich an Olympia 2026 einen Namen als «Olympia-Bachelorette».
- Die US-Amerikanerin geht während der Spiele auf diverse Dates und informiert darüber.
- Ihre Follower-Zahl auf Instagram ist explodiert.
Die US-amerikanische Rodlerin Sophia Kirkby hat sich bei Olympia 2026 einen Namen gemacht. Allerdings weniger durch ihre Leistungen, denn durch ihr Dating-Leben.
Die 24-Jährige kündigte bereits vor der Eröffnungsfeier an, die «begehrteste Junggesellin» im olympischen Dorf zu werden. Nun trägt sie den Spitznamen «Olympia-Bachelorette».

Auf ihren Social-Media-Kanälen versprach Kirkby, das Dating-Leben der Athleten zu dokumentieren. Ihre Strategie ging auf.
«Ich bekomme jeden Tag hunderte von Anfragen. Es sind schätzungsweise 15 bis 30 pro Stunde. Ich weiss da schon gar nicht mehr die genauen Zahlen. Es ist verrückt, Mann», sagt sie im Interview mit der «Bild».
«... dann sind die Chancen grösser»
Bei der Auswahl ihrer Dating-Partner geht die Rodlerin strategisch vor. «Das hängt vom Tag ab, ob ich die Zeit zum Durchgucken habe», erklärt sie. Nachrichten mit nur «Hi» oder «Ciao» haben bei ihr keine Chance.
Kirkby: «Wenn ich eine längere Nachricht sehe, dann sind die Chancen grösser, dass ich sie mir durchlese. Wenn es eine süsse Nachricht ist, antworte ich sogar.»
Ihr erstes öffentliches Treffen fand am Valentinstag statt. «Mein Date am Valentinstag war mit einem Typen, der mir bereits vor einigen Wochen geschrieben hat», berichtet Kirkby.

Die erste Nachricht des Verehrers überzeugte die Athletin. «Ich nahm seine Anfrage an, und eines führte zum anderen. Er schrieb eine wunderschöne erste Nachricht. Also dachte ich mir, dass ich ihm eine Chance gebe», erzählt sie.
Das Treffen verlief dann auch positiv: «Es war grossartig, es waren sogar zwei Dates. Am Morgen gingen wir in ein Spa und später führte er mich in ein Restaurant mit Michelin-Stern aus. Es war der schönste Valentinstag, den ich bisher hatte», schwärmt Kirkby.
Von 3000 zu 43'000 Follower
Ihr Verehrer reiste extra aus Grossbritannien an. Der Amerikaner lebt dort und nahm den weiten Weg auf sich. Am Montag folgte bereits das nächste Date mit einem anderen Athleten bei einem Cappuccino.
Die Aufmerksamkeit hat sich ausgezahlt. «Ich hatte zwei Wochen vor den Spielen noch 3000 Follower, jetzt sind es 43'000», freut sich Kirkby. Ihre Reichweite ist also um das 14-fache gestiegen.

Hinter ihrer Social-Media-Strategie steckt harte Arbeit. «Ich habe bereits seit gut anderthalb Jahren viel Arbeit in Social Media gesteckt. Ich bin sehr glücklich, dass es jetzt explodiert», erklärt die Rodlerin.
Ihr Ziel geht über persönlichen Ruhm hinaus, so die 24-Jährige. «Ich bin sehr stolz, dass ich eine der Athletinnen bin, die viele Follower hat. Und hoffe, dass ich in Zukunft eines der Gesichter bin, das Rodeln populärer macht», sagt Kirkby.
Sportliche Leistungen stimmen
Sportlich ist Kirkby mit ihren Ergebnissen zufrieden. Im Frauen-Doppelsitzer erreichte sie mit Chevonne Forgan den fünften Platz. Mit der Staffel endete der Wettkampf auf demselben Rang.
Nach ihren Wettkämpfen kann sie im olympischen Dorf bleiben und Olympia 2026 geniessen. «Vorher konzentrierte ich mich voll auf meine Rennen und plante mein Leben Stunde für Stunde», erklärt sie.

Offenbar kommt auch weiterhin das eine oder andere Date dazu. Am Dienstagabend war Kirkby zu spät dran zum Treffen, wie ein Post auf Instagram vermuten lässt (Bild oben).
















