Mikaela Shiffrin «ziemlich nervös»: So erlebte Kilde Kugel-Zittern
Am Ende musste Mikaela Shiffrin um ihre sechste grosse Kristallkugel noch zittern. Ihr Verlobter Aleksander Kilde stand dabei an ihrer Seite.
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Das Wichtigste in Kürze
- Mikaela Shiffrin krönte sich am Mittwoch zum sechsten Mal zur Gesamtweltcup-Siegerin.
- Diesmal hatte die US-Amerikanerin mit dem Druck aber merklich zu kämpfen.
- Ihr Partner Aleksander Kilde war an ihrer Seite – und spricht über die Nervosität.
Wie gross der Druck war, der am Mittwoch von Mikaela Shiffrin abfiel, war nicht zu übersehen.
Als die US-Amerikanerin im Zielraum in Lillehammer begriff, dass die grosse Kristallkugel sicher war, brachen die Dämme. Die 31-jährige Ski-Legende weinte Tränen der Freude und Erleichterung.

An ihrer Seite: Ihr Verlobter Aleksander Aamodt Kilde, der seine Comeback-Saison nach langer Verletzungspause vorzeitig abgebrochen hatte. Beim Saison-Final in Norwegen konnte er seiner Liebsten so seine volle Aufmerksamkeit schenken.
«Sie war richtig, richtig nervös»
Im ORF-Interview schwärmte er im Anschluss von seiner langjährigen Lebensgefährtin. «Es ist einfach unfassbar, das war eine verrückte Saison», so der Norweger.
«Ich glaube, in letzter Zeit war Mika jeden Tag richtig, richtig nervös. Sie hat nicht gewusst, was sie tun soll», schildert Kilde. Grund für die Nervosität: Die Deutsche Emma Aicher setzte Shiffrin dank ihrer bärenstarken Allround-Qualitäten massiv unter Druck.

Im letzten Riesenslalom des Jahres musste Mikaela Shiffrin zumindest punkten, um sich die grosse Kugel zu sichern. Doch nach dem ersten Lauf lag Aicher auf Podest-Kurs und Shiffrin ausserhalb der Punkte. Da spürte sie den Druck so richtig.
Mikaela Shiffrin hält dem Druck Stand
«Aber sie hat sich voll fokussiert und geschafft, bis zum letzten Rennen alles zu geben», so Kilde. «Es ist sehr inspirierend! Und dieser Erfolg ist einfach traumhaft.»
Am Ende bewies Shiffrin die besseren Nerven, verbessert sich noch auf Rang elf. Obendrein fällt Aicher im Finish sogar noch hinter die US-Amerikanerin zurück.

Shiffrin selbst machte aus ihren Gefühlen keinen Hehl. «Es ist sehr emotional. Das waren meine ersten Tränen seit Olympia. Ich bin so dankbar dafür, in dieser Position zu sein, und ich bin auch dankbar für den Zweikampf mit Emma.»
















