Loïc Meillard scheidet im Schladming-Slalom auf Podestkurs aus
Loïc Meillard scheidet im Slalom von Schladming aus, Henrik Kristoffersen kann über den Sieg jubeln. Nef, Yule und Zenhäusern holen Punkte.

Das Wichtigste in Kürze
- Loïc Meillard scheidet im Slalom von Schladming auf Podestkurs aus.
- So geht der Sieg an Henrik Kristoffersen, der vor Atle Lie McGrath gewinnt.
- Mit Tanguy Nef, Daniel Yule und Ramon Zenhäusern punkten drei weitere Schweizer.
Einen Tag nach dem Riesenslalom-Sieg scheidet Loïc Meillard im Slalom von Schladming aus. Zur Renn-Halbzeit hatte er noch auf dem dritten Platz gelegen. Im zweiten Lauf baut er seinen Vorsprung aus, bis es zum Ausfall kommt.
So geht der Sieg an Henrik Kristoffersen. Er ist im ersten Lauf der Zweitschnellste und zeigt dann einen entfesselten zweiten Durchgang. Mit diesem kann auch Landsmann Atle Lie McGrath nicht mithalten: Der Halbzeit-Führende wird Zweiter.

Clément Noël unterläuft zu Beginn des zweiten Laufs ein Schnitzer, der ihn aber offenbar zu noch höheren Leistungen anregt. Der Franzose legt in den drei weiteren Abschnitten eine Top-Zeit hin und springt so noch auf das Podest.
Nef schafft es trotz Fehlern in Top 10
Tanguy Nef fährt im ersten Lauf verhalten, hat etwas Rücklage und ist damit zur Rennhalbzeit Elfter. Im zweiten Durchgang geht er voll auf Angriff, macht viel Zeit gut, bevor ein weiterer Fehler unterläuft. Trotzdem erreicht er die Top 10.
Ramon Zenhäusern schafft es in Schladming ganz knapp in den zweiten Durchgang. Dort kann er überhaupt nicht mit der Konkurrenz mithalten. Weil diverse Fahrer ausscheiden, holt der 33-Jährige trotzdem einige Weltcup-Punkte.

Auch Daniel Yule nimmt Punkte aus Schladming mit. Er kann nicht seine erhoffte Leistung abrufen, beendet das Rennen durch die vielen Ausfälle aber doch auf Platz 17.
Marc Rochat, Mathias Iten, Sandro Simonet und Joel Lütolf verpassen den zweiten Durchgang allesamt.
Weiter geht es für die Slalom-Fahrer an den Olympischen Spielen. Am 16. Februar gehen Loïc Meillard, Tanguy Nef, Daniel Yule und Mathias Iten in Bormio an den Start.
















