Loïc Meillard: «Ein Ausscheiden tut immer weh...»
Loïc Meillard liegt beim Nachtslalom in Schladming auf Podestkurs – und scheidet dann aus. Der Walliser erklärt, warum ihm ein kleiner Fehler die Chance nimmt.

Das Wichtigste in Kürze
- Loïc Meillard scheidet in der Entscheidung beim Nachtslalom in Schladming aus.
- Ein kleiner Linienfehler entscheidet: «Zu spät, zu direkt», sagt der Schweizer Ski-Profi.
- Der Walliser spricht von einem «enttäuschenden Nuller», blickt aber positiv nach Bormio.
Als Loïc Meillard als Dritter des ersten Laufs in die Entscheidung startet, ist die Ausgangslage vielversprechend. Doch im dichten Stangenwald der Planai ist der Spielraum minimal. Nach einem Rutscher verpasst der Schweizer ein Tor – das Rennen ist vorbei.
«Ich bin zu spät und zu direkt in die Spur», sagt Meillard nach dem Nachtslalom in Schladming gegenüber «SRF Sport». Die Kurssetzung verzeihe nichts. «Es ist so eng, es erlaubt keinen Fehler in der Linie. Es ist sonst unmöglich, wieder an das Tor zu kommen.»
Das frühe Out trifft Meillard auch mental. «Es ist ein Nuller – ein Ausscheiden tut immer weh. Das ist nie gut für das Selbstvertrauen», sagt er.
Gleichzeitig blickt der 27-Jährige nach vorne. «Wir werden sehen in den nächsten Tagen. Wir haben jetzt Zeit, uns vorzubereiten für Bormio – und dann passt es wieder.»
Loïc Meillard freut sich auf Pause vor Olympischen Winterspielen
Der Slalom von Schladming bleibt für Meillard damit ein schwieriges Pflaster. Während er den Riesenslalom auf der Planai bereits gewinnen konnte, wartet er beim legendären Nachtrennen weiter auf den grossen Durchbruch.
Der Abend gehört stattdessen den Norwegern: Henrik Kristoffersen feiert einen Rekordsieg, Atle Lie McGrath macht den Doppelerfolg perfekt.

Meillard freut sich währenddessen auf die Pause vor Olympia, denn der Januar forderte seinen Tribut. «Es war ein langer Monat», sagt der Schweizer. Viel Training – auch abseits der Piste – habe Energie gekostet. «Es wird guttun, jetzt etwas runterzufahren und sich zu erholen.»
















