SRF mit Bildproblemen – Didier Plaschy: «Das ist Strobo-Fernsehen»
Beim ersten Riesenslalom-Lauf in Schladming sorgen technische Probleme für Ärger beim SRF und den TV-Zuschauern. Experte Didier Plaschy nimmt es mit Humor.
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Das Wichtigste in Kürze
- Loïc Meillard überzeugt im ersten Schladming-Lauf, Gino Caviezel gibt sein Comeback.
- SRF ist live dabei, die Zuschauer leiden aber unter massiven technischen Problemen.
- «Sowas kennt man sonst nur aus der Disco», sagt Experte Plaschy über das Live-Bild.
Wenige Tage nach den Kitzbühel-Rennen geht es im Ski-Weltcup im Riesenslalom von Schladming schon wieder weiter. Doch Schweizer Ski-Fans, die sich auf das Nachtrennen vor dem Fernsehen gefreut haben, erleben eine böse Überraschung.
Grosse Bildprobleme bei SRF
Die SRF-Übertragung ist nämlich alles andere als ein Genuss. Das Signal hängt völlig, sodass die Bilder der Fahrten völlig verwackelt sind. «Entschuldigen Sie die Bildprobleme», wird immer wieder eingeblendet.
SRF-Experte Didier Plaschy meint: «Das ist Strobo-Fernsehen. Sowas kennt man sonst nur aus der Disco.» Später läuft das Bild flüssiger, die Qualität nimmt aber ab, die Erklärung: «Kameramann Werner Meier filmt aktuell die Videoleinwand.»
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Nur: Durch diese Lösung ist das Bild dem Live-Kommentar voraus. Die Audio-Kommentare kommen also immer erst Sekunden nachdem sich die entsprechende Szene ereignet.
Caviezel feiert sein Comeback
Für eine positive Geschichte sorgt Gino Caviezel. Er feiert nach schwerer Verletzung ein frühes Comeback. Er verliert zwar viereinhalb Sekunden – allein, dass er seinen Lauf ins Ziel bringt, ist aber eine starkes Zeichen.

Er sagt im Interview mit SRF: «Ich bin froh, bin ich wieder zurück. Es war eine harte Zeit, ich danke wirklich allen, die mir geholfen haben.» Er könne aber sicher besser skifahren, als in diesem Rennen.
















