Lauberhorn - OK-Chef Urs Näpflin: «Viele glückliche Zuschauer»
Ein Odermatt-Heimsieg in der Abfahrt, ein gelungenes Wengen-Wochenende: Auf dem Lauberhorn blickt man positiv auf den Ski-Weltcup zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Bilanz nach den Lauberhorn-Rennen fällt insgesamt positiv aus.
- OK-Chef Urs Näpflin freut sich im SRF-Interview über «viele glückliche Zuschauer».
- Das Highlight war wenig überraschend der Rekordsieg von Marco Odermatt am Samstag.
Mit dem Slalom am Sonntag ist das Ski-Weltcup-Wochenende auf dem Lauberhorn zu Ende gegangen. Der erhoffte erfolgreiche Schweizer Abschluss ist knapp ausgeblieben: Loïc Meillard verpasste nur knapp einen Podestplatz und wurde Vierter.
Das Highlight aus Schweizer Sicht war aber ohnehin die Abfahrt: Zum vierten Mal gewann Marco Odermatt in Wengen in der Königsdisziplin. Damit macht sich Der Nidwaldner zum Rekordsieger.
Im Anschluss wird «Odi» in Wengen für seinen Rekord-Erfolg auf dem Lauberhorn frenetisch gefeiert. «Das habe ich mir gut ausgesucht», meint er. «Wengen ist einfach speziell, die Fans, die Stimmung – das ist das Extra-Prozent an Motivation.»
Wetter am Lauberhorn «eine Herausforderung»
Entsprechend positiv fällt auch das Schlussfazit bei den Organisatoren aus. «Das Wetter war eine grosse Herausforderung», gibt OK-Präsident Urs Näpflin im SRF-Interview zu.
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Der Start zur Abfahrt hatte schliesslich an den Hundschopf verlegt werden müssen. «Zum Schluss ist alles gut aufgegangen. Wir haben sehr, sehr viele glückliche Zuschauer, und das macht Spass.»
Ein voller Erfolg sei auch die Siegerehrung gewesen, so Näpflin. «Wir hatten wieder sehr viele Leute im Dorf, die Siegerehrung ist ein Magnet. Wir hatten nie irgendwo eine Überbelastung, es war nirgendwo eng», versichert er.

«Wir hatten ein Public Viewing, wo die Leute den Marco Odermatt auf der Leinwand feiern konnten. Das hat sehr gut funktioniert», freut sich Näpflin.
















