Franjo von Allmen räumt Kamera ab – und fährt fast aufs Podest
Erst räumt er eine Kamera ab, dann landet er knapp neben dem Podest: Franjo von Allmen sorgt bei der Lauberhorn-Abfahrt für viel Spektakel.
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Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt gewinnt die Wengen-Abfahrt zum vierten Mal in seiner Karriere.
- Auch Franjo von Allmen sorgt für Spektakel, landet aber knapp neben dem Podest.
Die Zuschauer am Lauberhorn werden einmal mehr für ihr Erscheinen belohnt: Marco Odermatt gewinnt die Abfahrt nach einem Husarenritt. Fast acht Zehntel nimmt er dem zweitplatzierten Vincent Kriechmayr ab.
Mit seinem vierten Sieg in der Wengen-Abfahrt schliesst er zu den beiden Ösi-Legenden Kall Schranz und Toni Sailer auf. Und überholt Beat Feuz.
Franjo mit wilder Fahrt
Neben Odi landet beinahe ein zweiter Schweizer auf dem Podest. Franjo von Allmen sorgt mit seiner Fahrt ebenfalls für Spektakel.
Beim Kernen-S treibt es ihn weit nach draussen, er räumt eine Kamera am Pistenrand ab. Das kostet viel Zeit.
Trotzdem sind die Hundertstel im Ziel auf seiner Seite: Er reiht sich hauchdünn vor Landsmann Alexis Monney ein. «Es wäre ja langweilig ohne Action», lacht von Allmen bei SRF.
Dass er eine Kamera touchiert, fällt ihm auf, wie er erklärt: «Ich habe sie gesehen und fuhr darüber. Entweder ist sie jetzt am Boden oder sie haben sie wieder aufgestellt.»

Doch den dritten Rang behält Franjo nicht bis zum Schluss, weil Super-G-Sieger Franzoni noch drei Hundertstel schneller ist. Damit landet von Allmen denkbar knapp neben dem Podest: Das Hundertstel-Glück wandelt sich zum Hundertstel-Pech.








