Lauberhorn: Schweizer im Training mit Rückstand – Sorge um Paris
Im letzten Abfahrtstraining auf dem Lauberhorn fahren die Schweizer Speed-Stars eher vorsichtig. Ein Mitfavorit droht hingegen auszufallen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer sind im letzten Wengen-Training nicht ganz vorne mit dabei.
- Bester heimischer Athlet ist Marco Odermatt mit 2,48 Sekunden Rückstand.
- Giovanni Franzoni liefert eine überragende Bestzeit ab.
Das letzte Training für die Abfahrt auf dem Lauberhorn am Samstag hat nicht viel über die Kräfteverhältnisse verraten. Auffällig in Sachen Speed war Vincent Kriechmayr, der aber im letzten Sektor deutlich bremste. Die Bestzeit sicherte sich erneut Giovanni Franzoni.
Die Schweizer mischten auf dem Lauberhorn am Donnerstag nicht ganz vorne mit. Bester Schweizer war wenig überraschend Top-Favorit Marco Odermatt: Der Gesamtwelt-Führende büsste 2,48 Sekunden auf die Bestzeit ein und lag damit auf Rang elf.

Alexis Monney, Niels Hintermann, Marco Kohler und Stefan Rogentin verloren rund drei Sekunden auf Franzoni. Lars Rösti (+3,27), Alessio Miggiano (+3,86), Justin Murisier (+4,78) und Franjo von Allmen (+5,18) lagen ebenfalls deutlich zurück. Komplettiert wurde der Schweizer Speed-Tross von Livio Hiltbrand (+5,86).
Marco Odermatt: «Piste hat sich genial entwickelt»
Ein grosses Kompliment gab es vom Top-Favoriten nach dem zweiten Training. «Es war ein ganz anderes Training als vor zwei Tagen, die Piste hat sich genial entwickelt. Das habe ich noch nie gesehen», freut sich Marco Odermatt.
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«Jetzt ist es wirklich eisig, perfekt präpariert – wirklich richtig cool», so der Gesamtweltcup-Leader. Der grosse Rückstand schreckt ihn nicht. «Wir sind materialtechnisch etwas ganz anderes gefahren als vor zwei Tagen. Ich bin zufrieden, abgesehen von der ersten Zwischenzeit.»
Mitfavorit Paris vor Olympia mit Schmerzen
Grosse Sorgen herrschen nach dem Training aber im italienischen Lager um einen anderen Fahrer: Mitfavorit Dominik Paris, im Abfahrts-Weltcup aktuell Dritter, kam mit sichtlich grossen Schmerzen am Bein im Ziel an.

Im SRF-Interview gab der Italiener aber vorsichtige Entwarnung: Nach seinem Trainingssturz in Copper Mountain kämpfe er immer noch mit Problemen am Knöchel. Bei eisigen, schlagigen Bedingungen wie in Wengen spüre er das mehr, so Paris.












