Trotz der Eskalation des Ukraine-Kriegs bläst die FIS ihre Wettkämpfe in Russland nicht ab. Die Situation werde aber beobachtet.
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Die Skicrosser fahren am Wochenende trotz Eskalation in der Ukraine in Russland. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die FIS will ihre in Russland geplanten Wettkämpfe an diesem Wochenende durchführen.
  • Die Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt werde genau beobachtet.
  • Der Aerials-Weltcup findet in Jaroslawl statt, jener im Skicross in Sunny Valley.

Die an diesem Wochenende angesetzten Weltcup-Veranstaltungen des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Russland werden plangemäss stattfinden.

«Die Sicherheit der Teilnehmer hat bei allen FIS Weltcup-Veranstaltungen höchste Priorität. Die FIS beobachtet zusammen mit allen beteiligten Stakeholdern die Eskalation im Russland-Ukraine-Krieg genau», hiess es vonseiten des Weltverbandes auf Anfrage der APA.

Sollte es aufgrund des Konflikts zu einer Änderung im aktuellen Weltcup-Kalender kommen, werde die FIS dies umgehend kommunizieren. «Die Teilnehmer der beiden am kommenden Wochenende stattfindenden FIS-Weltcups (Aerials und Skicross) sind direkt von Peking nach Russland gereist und damit vor der aktuellen Eskalation zwischen Russland und der Ukraine.»

Beide Standorte seien derzeit vom Konflikt nicht betroffen, die FIS werde die Situation weiterhin eng mit allen beteiligten Interessengruppen überwachen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Der Aerials-Weltcup findet in Jaroslawl statt, jener im Skicross in Sunny Valley.

Im März sind weitere FIS-Weltcups in Russland geplant, so jene der Skispringerinnen in Nischni Tagil und Tschaikowski, im Aerials in Moskau und im Langlauf in Tjumen.

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