Stan Wawrinka jubelt zum Start seiner Australian-Open-Dernière
Bei seiner letzten Teilnahme an den Australian Open erreicht Stan Wawrinka die zweite Runde. Der 40-Jährige schlägt Laslo Djere zum Auftakt in vier Sätzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Stan Wawrinka startet mit seinem Sieg in seine letzten Australian Open.
- Der 40-Jährige schlägt den Serben Laslo Djere (ATP 92) mit 5:7, 6:3, 6:4, 7:6.
- Obwohl er nur drei von 18 Breakchancen nutzt, reicht es zum Sieg in 3:20 Stunden.
Stan Wawrinka beginnt seine letzten Australian Open mit einem Sieg. Der Romand gewinnt gegen die Weltnummer 92 Laslo Djere mit 5:7, 6:3, 6:4, 7:6.
Bei Wawrinkas Dernière in Melbourne sind die Ränge der Show Court Arena prall gefüllt. Und die Fans pushen den Champion von 2014 zum Erfolg: Erstmals seit fünf Jahren kann Stan Wawrinka einen Australian-Open-Match gewinnen.
Startsatz endet bitter für Wawrinka
Der Schweizer findet gut in die Partie. Er kann bei eigenem Aufschlag überzeugen, findet als Return-Spieler aber keine Lösungen. Bei 5:5 gibt Wawrinka seinen Aufschlag nach Doppelfehler und einer missratenen Rückhand ab – das kostet den Satz.

Doch der 40-Jährige lässt sich nicht entmutigen und findet im zweiten Satz mehr Lösungen bei Aufschlag Djere. Zum 3:1 verbucht Wawrinka sein erstes Break, weitere Chancen zum Servicedurchbruch lässt er liegen. Selbst serviert er aber souverän: 6:3 im zweiten Umgang.
Wawrinka deutlich spielbestimmend
Es folgt ein ausgeglichener Start in den dritten Satz. Doch bei 3:3 unterlaufen Djere mehrere Fehler und Wawrinka schlägt mit dem Break zu. Weil der eigene Aufschlag weiter funktioniert, holt sich Stan den Satz mit 6:4 – Spiel gedreht.

Zu Beginn des vierten Satzes holt sich der Schweizer vier weitere Breakbälle. Immer wieder hält der Serbe aber. Und es kommt noch schlimmer: Bei 2:3 gibt Wawrinka plötzlich sein Aufschlagspiel ab.
Umgehend holt er sich das Break zurück: Diesmal nutzt er die erste von zwei Möglichkeiten. Bei 4:4 erarbeitet er sich erneut Breakbälle, lässt aber beide Chancen liegen. Schliesslich entscheidet das Tiebreak: Dort reicht ein Minibreak zum 7:5-Sieg.

Im Interview auf dem Platz sagt er: «Heute war unglaublich, das war so ein spezieller Moment für mich. Es ist so toll, dass die Leute immer noch so zahlreich kommen.» Er freue sich extrem darüber, einen weiteren Match in Melbourne spielen zu dürfen.
In der zweiten Runde könnte mit Top-20-Spieler Jiri Lehecka eine grössere Hürde auf Wawrinka warten. Der Tscheche spielt in seiner Startrunde gegen Qualifikant Arthur Géa.
















