Roger Federer übersteht die erste Runde beim Rasen-Klassiker in Wimbledon. Beim Interview danach sorgt er mit einem Sprach-Problem für Gelächter.
Roger Federer beim Interview nach seinem Erstrundenspiel gegen Adrian Mannarino in Wimbledon. - Twitter/@Wimbledon

Das Wichtigste in Kürze

  • Roger Federer kehrt in Wimbledon auf den «heiligen Rasen» zurück.
  • In Runde eins übersteht der Schweizer einen Viersatz-Krimi gegen Adrian Mannarino.
  • Der Franzose (ATP 41) muss nach 2:45 Stunden verletzt aufgeben.

Nach einem Viersatz-Krimi gegen Adrian Mannarino (ATP 41) steht Roger Federer in Wimbledon in der zweiten Runde. Der Schweizer kämpft sich nach Satzrückstand zurück, ehe sein französischer Gegner verletzt aufgeben muss.

Beim Interview danach wird Federer gefragt, ob es stimme, dass die Liebe mit der Entfernung wachse. Nur versteht der Schweizer nicht ganz, was es mit der englischen Redewendung auf sich hat. Dafür erntet er vom englischen Publikum grosses Gelächter.

Kann Roger Federer in Wimbledon den Titel gewinnen?

Der Schweizer erwischt keinen guten Start, muss schon beim ersten Aufschlag drei Breakbälle abwehren. Danach findet der 39-Jährige aber in die Partie, kann den ersten Durchgang mit 6:4 für sich entscheiden.

Roger Federer Wimbledon
Roger Federer beim Erstrundenspiel in Wimbledon gegen Adrian Mannarino. - keystone

Dann aber bricht der Maestro ein wenig ein, gibt den zweiten Satz im Tiebreak ab. Das zeigt Nachwirkungen – im dritten Satz kommt der Schweizer kaum zum Zug. Mit 3:6 unterliegt er Mannarino, und plötzlich droht das frühe Aus in Wimbledon.

Roger Federer dank Verletzung weiter

Aber der Schweizer schlägt noch einmal zurück, startet furios in den vierten Durchgang. Die ersten drei Games holt sich der Basler, doch beim Stand von 4:2 folgt der Schreckmoment. Mannarino stürzt und verletzt sich dabei am Knie.

Roger Federer
Adrian Mannarino entscheidet Satz zwei für sich. - keystone

Nach einer Behandlungspause versucht es der Franzose noch einmal, bringt den vierten Durchgang auch zu Ende. Dann aber die Erkenntnis: Es geht nicht mehr, er muss das Handtuch werfen. Nach 2:45 Stunden steht der Favorit in der zweiten Runde.

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