Novak Djokovic ist 2021 bereits zum vierten Mal Europas Sportler des Jahres. Der Tennis-Dominator lässt Robert Lewandowski und Max Verstappen hinter sich.
Novak Djokovic
Novak Djokovic sichert sich mit einem starken Jahr die Auszeichnung zu «Europas Sportler des Jahres». - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Novak Djokovic wurde zu «Europas Sportler des Jahres» 2021 gewählt.
  • Der 34-Jährige setzt sich vor Robert Lewandowski und Max Verstappen durch.
  • Der Serbe gewann drei Grand-Slam-Turniere und beendete das Jahr als Weltnummer 1.

Bei der Wahl zu Europas Sportler des Jahres räumt in diesem Jahr wieder der serbische Tennis-Star Novak Djokovic ab. Der 34-Jährige holt sich den Preis der Nachrichtenagentur PAP mit einem Polster von 39 Punkten.

Novak Djokovic
Novak Djokovic konnte in diesem Jahr gleich dreimal einen Grand-Slam-Titel in die Höhe stemmen.
Robert Lewandowski
Robert Lewandowski sicherte sich mit einer Rekordmarke von 41 Bundesliga-Toren die Torjägerkanone.
Max Verstappen
Max Verstappen postet seine Trophäe auf Instagram.

Insgesamt bekommt der Serbe von den 26 wählenden europäischen Agenturen 172 Punkte zugesprochen. Auf dem zweiten Rang landet Vorjahres-Sieger Robert Lewandowski mit 133 Zählern. Mit nur acht Punkten weniger landet Max Verstappen auf dem dritten Platz.

Djokovic fehlte ein Sieg zum «Calendar Slam»

Novak Djokovic sichert sich die Auszeichnung mit einem unglaublichen Jahr. Die ersten drei Grand-Slam-Turnier des Jahres kann er allesamt gewinnen. Nach dem Wimbledon-Triumph schielt er auf den «Calendar Slam» – den Gewinn aller vier Major-Turniere in einem Jahr. Dies gelang zuletzt Rod Laver 1969.

Novak Djokovic
Novak Djokovic zeigte ein starkes Tennis-Jahr – trotz enttäuschendem Ende. - Keystone

Aber ebenjenes Ziel verpasst Novak Djokovic in extremis. Auch an den US Open – dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres – marschiert er bis in den Final durch. Dort bricht er aber ein und verliert in drei Sätzen. Damit endet seine Saison mit einem bitteren Beigeschmack, auch weil er bei Olympia zuvor ohne Edelmetall bleibt.

Tennis-Dominator schlägt Bayern-Torjäger und F1-Weltmeister

Trotzdem zeigt er eine insgesamt überlegene Saison und bleibt im Tennis das Mass der Dinge. Zum siebten Mal in Folge ist der 34-Jährige zum Jahresende an der Weltranglistenspitze – neuer Rekord. Mit seinen Leistungen verdient er nun auch seine vierte Auszeichnung als «Europas Sportler des Jahres».

Wer wäre für Sie «Europas Sportler des Jahres»?

Er löst Bayern-Torjäger Robert Lewandowski (33) ab, dem in diesem Jahr letztendlich der Champions-League-Titel fehlte. Trotz des gebrochenen Bundesliga-Tor-Rekords von Gerd Müller verpasst er auch diese persönliche Auszeichnung. Bereits beim Ballon d'Or war er unglücklich auf dem zweiten Platz gelandet.

Robert Lewandowski
Bei der Ballon-d'Or-Auszeichnung blieb Lewandowski ohne goldenen Ball – Lionel Messi landete auf Platz 1. - Keystone

Auf dem dritten Platz landet der 24-jährige Niederländer Max Verstappen. Dieser schaffte es durch seinen ersten Formel-1-Weltmeistertitel aufs Treppchen der Wahl zu «Europas Sportler des Jahres».

Endstand der «Europas Sportler des Jahres»-Wahl

1. Novak Djokovic (SRB/Tennis) - 172 Punkte

2. Robert Lewandowski (POL/Fussball) - 133

3. Max Verstappen (NED/Formel 1) - 125

4. Karsten Warholm (NOR/Hürdenlauf) - 112

5. Sifan Hassan (NED/Langstreckenlauf) - 94

6. Tadej Pogacar (SLO/Rad) - 79

7. Giannis Antetokounmpo (GRE/Basketball) - 55

8. Marcell Jacobs (ITA/Sprint und Weitsprung) - 51

9. Armand Duplantis (SWE/Stabhochsprung) - 29

10. Therese Johaug (NOR/Langlauf) - 28

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