Dominic Stricker hat in Genf mit seiner Leistung überrascht. Doch der Schweizer kriegt keine Wildcard und darf deshalb beim French Open nicht antreten.
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Dominic Stricker gewinnt in Stuttgart mit 7:6 und 7:6. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Dominic Stricker hat in Genf mit seiner Leistung überrascht.
  • Nach Paris ans French Open darf der Schweizer aber trotzdem nicht.

Dominic Stricker hat in Genf sowohl Marin Cilic als auch Marton Fucsovics besiegt. Damit klettert der Schweizer auf Rang 334 der Weltrangliste. Für eine direkte Qualifikation reicht sein Ranking aber doch noch nicht. Und eine Wildcard für die French Open in Paris hat er nicht gekriegt.

Der 18-Jährige ist im Einzel und im Doppel amtierende Champion im French Open bei den Juniors. Im Einzel sogar als erster Schweizer seit Stan Wawrinka im Jahr 2003. Statt einer Reise nach Paris wird er nun die Kiseljak Open spielen, ein ITF-Turnier in Bosnien-Herzegowina.

«Es ist für mich unverständlich, dass ein Junioren-Doppel-Grand-Slam-Sieger nicht automatisch in Genuss einer Wildcard kommt. Das ist sehr, sehr schade», sagt er zu «Blick». Er will nun im Ranking weiter aufsteigen, dass er in Zukunft ohne Wildcard an einen Grand Slam kann.

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