FC Basel

FC Basel verliert 2:4 – Lichtsteiner bedient: «Absolut unwürdig!»

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein

Basel,

Der FC Basel verliert in Luzern mit 2:4. Trainer Stephan Lichtsteiner ist sichtlich angefressen und moniert: «Wir haben keinen Zweikampf gewonnen.»

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So erklärt Stephan Lichtsteiner sein Verschwinden in der Schlussphase in Luzern. Und die Leistung des FCB in Luzern beschreibt er als «absolut unwürdig». - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einer 2:4-Pleite in Luzern hält FCB-Coach Lichtsteiner mit Kritik nicht zurück.
  • Der Trainer findet das Defensivverhalten «schwer zu erklären» und «absolut unwürdig».
  • Stephan Lichtsteiner moniert fehlende Mentalität und kritisiert seine Einwechselspieler.

Der FC Basel wandelt beim FC Luzern einen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung um und verliert doch 2:4. Gleich drei Gegentore kassieren die sichtlich kraftlosen Bebbi in der Schlussphase.

Wird der FC Basel die Saison in den Top 3 beenden?

Trainer Stephan Lichtsteiner hat für die Leistung seines Teams kein Verständnis: «Die Spannung und Mentalität haben gefehlt.» Niemand habe die Initiative übernommen. «Sehr passiv, immer zu weit weg, immer zu spät rausgelaufen.»

Dabei seien die Trainings unter der Woche gut gewesen, betont Lichtsteiner. Anders im Spiel: «Wir haben keine Zweikämpfe gewonnen und Bälle verloren – schwer erklärbar.»

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Die Spieler des FC Basel werden in die Pflicht genommen: Trainer Stephan Lichtsteiner nimmt kein Blatt vor den Mund. - Keystone

Das Defensivverhalten in der Schlussphase bezeichnet der Ex-Spitzenverteidiger als «absolut unwürdig». Er selbst verliess den Platz nach dem 2:4 zwischenzeitlich. Den genauen Grund dafür will er nicht nennen.

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So fasst FCB-Coach Stephan Lichtsteiner die Niederlage in Luzern zusammen. - Nau.ch

«Spannung, Einstellung und Mentalität» haben dem Coach in der Anfangsphase gefehlt. «Wir sind sehr glücklich mit 1:1 in die Pause und haben es danach besser gemacht.» Mit den Wechseln sei es danach bergab gegangen.

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So blickt FCB-Trainer Lichtsteiner unter anderem auf seine Wechselentscheidungen in Luzern zurück. - Nau.ch

Zu seinen Wechseln gibt Stephan Lichtsteiner unumwunden zu: «Im Nachhinein würde ich das nicht mehr so machen – das ist klar.» Im Training sei der Eindruck der Einwechselspieler ein anderer gewesen. Aber auch in der ersten Halbzeit habe die richtige Einstellung gefehlt.

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Das sagt Stephan Lichtsteiner über seinen Goalie Marwin Hitz, der kurzfristig verletzt aussetzen musste. - Nau.ch

Marwin Hitz fiel gegen den FC Luzern kurzfristig aus. «Er hat sich heute Morgen irgendetwas am Rücken eingeklemmt», verrät Lichtsteiner. Sein Vertreter Mirko Salvi zeigt sechs Paraden – und kassiert doch vier Gegentore.

Eine Chance auf Besserung hat der FC Basel am nächsten Sonntag (14 Uhr) beim Auswärtsspiel in Lausanne.

Kommentare

User #4762 (nicht angemeldet)

Warum übernimmt Maissen den Trainerposten nicht? Er weiss ja alles besser😂

User #1173 (nicht angemeldet)

Ich finde es gut, dass der FCB mal einen Trainer an der Seite hat, der genau so redet. Ich sehe auf dem Platz nämlich nur verängstigte Schulbuben und das schon seit Magnin übernommen hat. Und der Umgang mit Ajeti ist genau richtig. Der dümpelt jetzt lange genug rum, so dass dieser Denkzettel längst fällig war.

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