French Open: Mensiks Weg vom Rollstuhl in den Halbfinal
Nach der zweiten Runde der French Open kann Jakub Mensik nicht mehr selbstständig gehen. Jetzt steht er aber im Halbfinal – immer noch von Krämpfen geplagt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Nach seinem Zweitrunden-Spiel in Paris konnte sich Jakub Mensik kaum noch bewegen.
- Er brauchte einen Rollstuhl und sagt: «Ich war einfach nur froh, noch am Leben zu sein.»
- Seither hat der 20-Jährige drei weitere Siege geholt – und steht im French-Open-Halbfinal.
- Doch der Tscheche (ATP 27) hat noch immer mit Krämpfen zu kämpfen.
Nach 4:41 Stunden hat Jakub Mensik seine Zweitrundenpartie an den French Open gewonnen. Völlig erschöpft bricht er noch auf dem Platz zusammen und wird von Krämpfen geschüttelt (siehe Video oben).
Mensik im Rollstuhl – Sieg zwei Tage später
Minutenlang kann der Tscheche nicht aufstehen – mit einem Rollstuhl wird er schliesslich abtransportiert. Zwei Tage später verliert er den ersten Satz gegen Alex de Minaur mit 0:6 – das Turnier scheint gelaufen. Doch dann folgt die unglaubliche Wende.

Mensik dreht das Drittrunden-Spiel noch und ringt Rublev zwei Tage später in fünf Sätzen nieder. Im Viertelfinal gelingt dem Miami-Champion von 2025 sein bestes Spiel: Mit 6:4, 6:3 und 7:6 schaltet er Djokovic-Bezwinger João Fonseca aus.
Krampf mitten in Pressekonferenz
In der Pressekonferenz danach zeigt sich, dass der Tscheche weiterhin mit Krämpfen zu kämpfen hat. Der 20-Jährige beantwortet gerade eine Frage, als sein Muskel zumacht. Er muss unterbrechen – die Schmerzen sind ihm anzusehen (siehe Video unten).
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Auch schon nach seinem Achtelfinal gegen Rublev sagte Mensik: «Ich habe nach dem zweiten Satz Schmerzen im linken Bein gehabt. Ich hatte Angst, aber zum Glück waren es nur Krämpfe.» Im Anschluss verliert er zwar zwei Sätze, gewinnt aber im Fünften.
Mensik: «War einfach nur froh, am Leben zu sein»
Mensik trotzt den körperlichen Problemen in Paris immer wieder und erreicht so seinen ersten Grand-Slam-Halbfinal. Dort trifft er auf Weltnummer 3 Alexander Zverev. Bisher stand Mensik in Paris bereits mehr als vier Stunden länger auf dem Platz als der Deutsche.

Ob der Tscheche den körperlichen Widrigkeiten auch im Halbfinal am Freitag nochmal trotzen kann? Im Gegensatz zu Gegner Zverev hat die 1.93 Meter grosse Weltnummer 27 kaum etwas zu verlieren.
Schon jetzt sagt Jakub Mensik: «Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich so weit kommen würde, hätte ich das nie geglaubt. Nach der zweiten Runde war ich einfach nur froh, noch am Leben zu sein.»
















