Mit einem Wutausbruch sorgt Alexander Zverev beim ATP-Turnier in Acapulco (MEX) für einen Eklat. Nun entschuldigt sich der Tennis-Olympiasieger via Instagram.
Alexander Zverev dreht in Acapulco komplett durch. - Twitter @ESPN

Das Wichtigste in Kürze

  • Alexander Zverev nennt den Schiedsrichter in Acapulco (MEX) einen «f***ing Idiot».
  • Nach der Doppel-Partie attackiert er auch noch den Hochstuhl des Schiedsrichters.
  • Auf Instagram entschuldigt sich der Deutsche nun für seinen Ausraster.

Für Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev ist das Turnier in Acapulco (MEX) vorzeitig beendet. Und das hat nicht nur sportliche Gründe: Nach seinem unfassbaren Wutausbruch wird der Deutsche vom Turnier ausgeschlossen.

Haben Sie so einen Ausraster im Tennis-Sport schon einmal gesehen?

Was war passiert? Im Doppel verliert der 24-Jährige mit seinem Partner Marcelo Melo in drei Sätzen gegen Lloyd Glasspool und Harri Heliövaara. Danach gibt es für die aktuelle Nummer drei der ATP-Weltrangliste kein Halten mehr.

Alexander Zverev Mexican Open
Alexander Zverev im Einsatz an den Mexican Open. - keystone

Er beschimpft den Stuhlschiedsrichter als «f***ing idiot», schlägt mit seinem Racket gegen dessen Stuhl. Die Konsequenzen sind hart, aber verständlich: Der Deutsche wird auch aus dem Einzel-Bewerb disqualifiziert.

Alexander Zverev: «Bin von mir selbst enttäuscht»

Via Instagram entschuldigt sich Zverev nun öffentlich für seinen katastrophalen Fehltritt. Es sei «schwer in Worte zu fassen», wie sehr er sein Verhalten bereue. Beim Schiedsrichter habe er sich bereits privat entschuldigt.

Alexander Zverev Instagram
Alexander Zverev entschuldigt sich via Instagram. - Instagram/@alexzverev123

Der Ausbruch sei «falsch und inakzeptabel» gewesen, so Zverev, der von sich selbst enttäuscht sei. «Ich möchte mich auch bei meinen Fans, dem Turnier und dem Sport, den ich liebe, entschuldigen.»

Er gebe stets alles auf dem Platz – habe es gestern aber eindeutig übertrieben. «Ich werde die kommenden Tage nutzen, um über meine Taten nachzudenken», schreibt Alexander Zverev. Er wolle sicherstellen, dass so etwas nicht wieder vorkomme.

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