FCZ: Hediger schliesst Goalie-Wechsel vor Servette-Spiel aus
Zuletzt unterlief Silas Huber ein Patzer gegen Lausanne. Yanick Brecher muss dennoch weiter zuschauen. Der FCZ ist vor dem Duell gegen Servette unter Druck.
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Das Wichtigste in Kürze
- Dennis Hediger stärkt seine Nummer 1 Silas Huber.
- Dem jungen Goalie unterlief zuletzt ein Patzer gegen Lausanne (1:2).
- Gegen Servette (18 Uhr) müssen nun Punkte her, sonst rückt der Barrage-Platz näher.
Es war ein bitterer Mittwoch-Abend für Silas Huber. Der 20-Jährige greift bei einem Eckball in der Nachspielzeit daneben – Karim Sow nickt zum 2:1-Siegtreffer für Lausanne ein.
Trotzdem stellt Dennis Hediger klar: Yanick Brecher bleibt auf der Bank. «Silas hat ein riesiges Potenzial und er bringt es meistens auf den Platz. Seine Entwicklung stimmt.»

Eigentlich heisse es: Wenn der Goalie rauskommt, dann muss er den Ball haben. Man müsse aber auch sehen, dass Sow extrem hoch gestiegen sei. «Es war schwierig für Silas, wenn er auf der Linie bleibt, wird es auch schwer, den Ball abzuwehren. Es war ein mutiger Entscheid, für mich ist es okay.»
Brecher spielt also keine Rolle mehr? Doch, widerspricht Hediger. «Er trainiert Vollgas, wir wissen, dass wir auf ihn zählen können, wenn wir das möchten.»
FCZ will «einfach die Barrage vermeiden»
Gegen Servette steht also Huber zwischen den Pfosten. Für den FCZ steht viel auf dem Spiel. Die Genfer könnten mit einem Sieg vorbeiziehen – Der Barrage-Platz wäre plötzlich ganz nah.
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«Für uns geht es darum, punktemässig Distanz zu schaffen. Und man ist immer froh, wenn noch ein, zwei Puffer-Teams dazwischen sind. Es ist am Ende nicht so entscheidend, welchen Tabellen-Rang du hast – du willst einfach die Barrage vermeiden.»
Anpfiff in Genf ist um 18 Uhr.












