Schweizer Töff-Star Mauro Poncini auf Isle of Man tödlich verunfallt
Der Schweizer Motorradsport trauert: Der Tessiner Mauro Poncini ist beim Manx Grand Prix auf der Isle of Man im Alter von 29 Jahren tödlich verunglückt.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Schweizer Strassen-Rennfahrer Mauro Poncini ist 29-jährig ums Leben gekommen.
- Der Tessiner verunglückte beim Qualifying zum Manx Grand Prix auf der Isle of Man.
- Es ist bereits der zweite schwere Unfall beim diesjährigen Manx GP.
Der Tessiner Motorradfahrer Mauro Poncini ist tot. Der 29-Jährige verunglückte am Dienstagabend beim Manx Grand Prix auf der berüchtigten Isle of Man tödlich. Ereignet hat sich das Unglück in der zweiten Qualifying-Session.
Der Schweizer Motorradverband Swiss Moto trauert auf Instagram um den Tessiner: «Mit Mauro verliert die Schweizer Motorrad-Familie einen leidenschaftlichen und zutiefst engagierten Fahrer.»

«Er lebte seine Leidenschaft von ganzem Herzen, mit Mut und absoluter Hingabe», schreibt der Verband. «Nun hat ihn eben diese Leidenschaft viel zu früh in den Himmel geholt.»
Die Organisatoren bestätigten zunächst nur, dass ein Fahrer tödliche Verletzungen erlitten hatte. Ein zweiter Fahrer war ebenfalls in den Unfall verwickelt. Dieser soll laut den Veranstaltern nur leicht verletzt worden sein.
Zweiter schwerer Unfall erschüttert das Rennen
Der Unfall von Poncini ist nicht der erste ernste Vorfall an diesem Manx Grand Prix. Bereits am Sonntag verunfallte der italienische Berg-Europameister Salvatore Sallustro schwer. Er erlitt mehrere Knochenbrüche und wurde im Aintree Hospital in Liverpool mehrfach operiert. Sein Zustand ist weiterhin kritisch.
Der Manx Grand Prix findet auf der Isle of Man statt. Gefahren wird auf derselben Strecke wie bei der Isle of Man TT. Dieses Rennen gilt als das gefährlichste Motorradrennen der Welt.
















