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    Flydubai-Attacke: Helden-Pilot erzählt, wie er den Angriff überlebte

    Simon Ulrich
    Simon Ulrich

    Israel,

    Smit Machchhar schildert erstmals den Angriff seines Co-Piloten. Schwer verletzt öffnet er die Cockpittür und ermöglicht so das Eingreifen der Passagiere.

    Flydubai
    Der Flydubai-Pilot wird nach dem versuchten Terroranschlag als Held gefeiert. - Screenshot/X

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pilot Smit Machchhar spricht erstmals über den mutmasslichen Angriff auf Flydubai.
    • Er wurde von seinem Co-Piloten im Cockpit attackiert.
    • Verletzt öffnete er die Cockpittür, damit Passagiere eingreifen konnten.

    Der indische Flugkapitän Smit Machchhar hat erstmals ausführlich geschildert, wie er den mutmasslichen Terrorangriff auf eine Flydubai-Maschine am Mittwoch überlebte.

    Pilot öffnet verletzt die Cockpittür

    Machchhar war auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv von seinem Co-Piloten attackiert worden. Als er im Cockpit lag, bemerkte er, dass sich die Maschine im Sinkflug befand.

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    «Ich lag verletzt am Boden, aber ich sagte mir, ich müsse noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um die Tür von innen zu öffnen», erzählt er in einem Videocall mit Indiens Premierminister Narendra Modi. Ihm sei bewusst gewesen, dass das Leben der rund 170 Passagiere auf dem Spiel stand.

    Smit Machchhar Narendra Modi
    Dieser Screenshot vom YouTube-Kanal von Narendra Modi zeigt den indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi im Gespräch mit dem Flydubai-Piloten Kapitän Smit Machchhar am Freitag, dem 2. Oktober 2026. - keystone

    Nachdem Machchhar die Cockpittür geöffnet hatte, konnten Passagiere eindringen und den Angreifer überwältigen. Die Maschine landete anschliessend auf dem saudi-arabischen Flughafen Tabuk.

    Flydubai
    Trotz schwerer Verletzungen kämpfte sich Kapitän Smit Machchhar zur Cockpittür. Passagiere konnten so eindringen und den mutmasslichen Angreifer überwältigen. - Screenshot/X

    Israels Regierung geht von einem versuchten dschihadistischen Terroranschlag aus. Wichtige Fragen zu dem Vorfall sind allerdings noch ungeklärt.

    Machchhar erholt sich in Abu Dhabi

    Nach der Notlandung wurde Machchhar zunächst in Saudi-Arabien medizinisch versorgt. Mittlerweile befindet er sich in einem Spital in Abu Dhabi.

    Berichten zufolge ist sein Zustand stabil. Trotz seiner schweren Verletzungen zeigte er sich im Gespräch mit Modi zuversichtlich, wieder vollständig gesund zu werden.

    Modi lobte den Mut des Piloten und wünschte ihm gute Besserung. Bereits zuvor hatten er und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Machchhars Einsatz gewürdigt.

    Netanjahu bezeichnete ihn auf der Plattform X als «wahren Helden». Modi erklärte, Indien sei stolz auf den Flugkapitän.

    Kommentare

    User #5972 (nicht angemeldet)

    Das zeigt, dass so stark gesicherte Cockpit-Türen zwei Seiten haben… Zum Glück ist es dem verletzten Captain gelungen, sie zu öffnen…

    User #5082 (nicht angemeldet)

    Wen Geschichte eines zeigt dan dass am Helden Mythos meist weniger Fakten dran sind wie erzählt wird--- Ich Persönlich bin zurückhaltend geworden wenn das Wort Held fält---

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