Sponsoring-Experte Sebastian Kurczynski ist sich sicher: Mick Schumacher hat ein grosses Vermarktungspotenzial.
Gibt in diesem Jahr sein Debüt in der Formel 1: Mick Schumacher. Foto: Hasan Bratic/dpa
Gibt in diesem Jahr sein Debüt in der Formel 1: Mick Schumacher. Foto: Hasan Bratic/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Mick Schumacher ist der Sohn von Formel 1-Legende Michael Schumacher.
  • Der Deutsche Haas-Fahrer ist in seiner Debüt-Saison in der höchsten Motorsport-Klasse.
  • Sponsoring-Experte Sebastian Kurczynski ist sich sicher: Dieser Name vermarktet sich gut.

Mick Schumacher (22) startet für das amerikanische Haas-Team in diesem Jahr erstmals in der Formel 1. Er schaffte den Formel 1-Aufstieg nach dem Gesamtsieg in der Formel 2 im vergangenen Jahr.

Mick Schumacher, allein der Name hat Klang in der Formel 1. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher ist auch für Sponsoren hochinteressant. Das gelte für den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ebenso wie für seine Partner. 

Mick Schumacher
Formel-1-Debütant Mick Schumacher will in Sachen Fahrstil seinen Vater Michael nicht kopieren. Foto: -/Haas F1 Team/dpa - dpa-infocom GmbH

«Sollte Schumacher regelmässig sportliche Topleistungen abrufen und um den WM-Titel mitfahren. Dann sind Sponsoring-Einnahmen im hohen einstelligen Millionenbereich möglich», sagt der Head of Consulting.

Kurczynski hebt dabei auch die Bedeutung sozialer Netzwerke hervor. Bei Instagram hat Mick Schumacher vor seinem ersten Formel-1-Rennen am kommenden Sonntag in Bahrain rund 1,5 Millionen Follower. Bei Facebook sind es über 560.000.

Mick Schumacher
Bereits 1,5 Millionen Menschen folgen Mick Schumacher bei Instagram. - Instagram/@mickschumacher

Diese Kanäle würden eine hervorragende Möglichkeit bieten, «ein glaubwürdiges und reichweitenstarkes Storytelling zwischen Sportler und Marke zu etablieren», sagte Kurczynski.

Kurczynski nannte in diesem Zusammenhang den siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton. Der erste schwarze Pilot in der Formel 1 nutzt auch seine Popularität im Kampf für mehr Gleichberechtigung und mehr Diversität.

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton hat bereits viele Formel-1-Saison Rekorde aufgestellt. Er soll weiterhin für Mercedes fahren. - Keystone

«Schumacher sollte zumindest darüber nachdenken, ob er sich ähnlich positionieren möchte. Und damit den Zeitgeist der jungen Sportfans trifft», befand der Sponsoring-Experte.

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