Tatort

«Tatort»-Doppelfolge spaltet die Zuschauer

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

Bei «Ein guter Tag» und «Schwarzer Schnee», den aktuellen «Tatort»-Folgen, stösst vor allem der Einsatz von Untertiteln auf Kritik.

«Tatort» Serie
Der neue «Tatort» spielt im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden. (Archivbild) - dpa

Die «Tatort»-Folgen «Ein guter Tag» und «Schwarzer Schnee» spalten die Zuschauer: Während Spannung und Handlung gelobt werden, stösst der Einsatz von Untertiteln auf Kritik.

Der neue «Tatort» spielt im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden. Bundespolizist Thorsten Falke geht gegen die Mocro-Mafia vor, wie der «Spiegel» berichtet.

Schaust du an Weihnachten «Tatort»?

Kokain überschwemmt Emden, und ein Campingplatz wird zum Schauplatz einer Entführung. Falke arbeitet dabei mit Cyber-Ermittler Mario Schmitt und Kollegin Lynn de Baer zusammen.

Gemeinsam decken sie Auftragsmorde und mafiöse Geschäfte auf, wie der «NDR» schildert. Ein Schneesturm rahmt die brutale Eskalation der Ereignisse ein.

«Tatort» mit internationalem Setting

Die Autoren Alexander Adolph und Eva Wehrum recherchierten intensiv zur Mocro-Mafia, um die Handlung des neuen «Tatorts» realistisch zu gestalten.

Regisseur Hans Steinbichler legte dabei Wert auf authentische Figuren, wie der «NDR» berichtet. Schauspieler Wotan Wilke Möhring steuerte detailliertes Wissen zur Polizeiarbeit bei.

Die Doppelfolge umfasst 180 Minuten und spielt in einem internationalen Umfeld. Niederländische Figuren sprechen Holländisch, untertitelt für das deutsche Publikum, erklärt «Merkur».

Untertitel lösen Diskussion aus

Viele Zuschauer schalten die neue «Tatort»-Doppelfolge wegen der Untertitel frühzeitig ab.

«Streng», beklagt eine Nutzerin auf der «Tatort»-Facebook-Seite, andere beschreiben sie als «mühsam», berichtet der «Merkur».

Tausende Kommentare zeigen eine deutliche Polarisierung: Während einige den «überragenden Tatort seit langem» feiern, stösst die Kombination aus Action und komplexer Handlung auf Kritik.

Falke-Team überzeugt im neuen «Tatort»

Der «Spiegel» bewertet die neue «Tatort»-Doppelfolge mit 8 von 10 Punkten und lobt die Charaktertiefe und die erzählerische Zugkraft.

Der zweite Teil gewinne zudem an Brutalität, trotz der Einschränkungen durch Jugendschutzregeln, bemerkt das Magazin. Kritiker merken allerdings an, dass einige Gangsterfiguren klischeehaft wirken.

Wotan Wilke Möhring
Der Schauspieler Wotan Wilke Möhring steuert detailliertes Polizeiwissen bei. (Archivbild) - keystone

Laut dem «Focus» enthält der Krimi Fehler bei der Mafia-Darstellung, zeigt aber den Drogenhandel realistisch.

Authentische Figuren und moderne Ermittler im neuen «Tatort»

Die Produzenten der neuen «Tatort»-Doppelfolge legen Wert auf realitätsnahe Figuren. «Wir entwerfen wahrhaftige Charaktere», erklärt ein Beteiligter gegenüber dem «NDR». Die Recherchen basieren auf realen Fällen.

Der Schauspieler Wotan Wilke Möhring steuert detailliertes Polizeiwissen bei und gilt bei Kollegen als «Lexikon». Die Ermittler nutzen moderne Methoden, und der Fall greift zugleich das Thema Jugendkriminalität auf.

Kommentare

User #5743 (nicht angemeldet)

Der war super unterhaltend

User #4262 (nicht angemeldet)

Ich schaue gern Tatort. Und jedesmal gibt's Kritik: zu klischerhaft, der Täter war doch nach 2 Minuten bekannt, zu langweilig, zu verwirrend....Leute! Es ist Krimi Unterhaltung! Da lege ich weder Wert auf absolut echte Polizeiarbeit, auch wenn ich zuviel Fiktion auch nicht mag, und ich mag die regionale Abwechslung. Wenn der Tatort aus München der gleiche wäre, wie der aus Bremen oder Frankfurt, wärs doch auch öde. Es muss nicht ständig kritisiert werden.

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