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    Mercedes: Top-Speed-Vorteil dank neuem Aufhängungs-Trick?

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Mexiko,

    Seit Monaten rätselt die Formel 1 über den plötzlichen Top-Speed-Vorteil von Mercedes. Bei Red Bull glaubt man, die Lösung gefunden zu haben – die Aufhängung.

    Mercedes Formel 1 Hamilton
    Max Verstappen (Red Bull Racing) im Zweikampf mit Lewis Hamilton (Mercedes) beim US-Grand-Prix der Formel 1. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Max Verstappen liegt in der Formel-1-WM nur zwölf Punkte vor Lewis Hamilton.
    • Bei Red Bull glaubt man, dass Mercedes einen neuen Technik-Trick einsetzt.
    • Dieser soll für den hohen Top-Speed der Silberpfeile verantwortlich sein.

    Hat Mercedes im Kampf um den Weltmeistertitel in der Formel 1 schon wieder einen Trick auf Lager? Im Vorjahr sorgte das Team rund um Dauer-Champion Lewis Hamilton mit einer Zauber-Lenkung für Staunen.

    Wer wird Weltmeister in der Formel 1?

    Das sogenannte DAS-System ist in dieser Saison nicht mehr erlaubt. Aber die Silberpfeile scheinen mit einem neuen Technik-Kniff ausgerüstet zu sein. Das vermutet man zumindest beim Titel-Rivalen Red Bull.

    Mercedes dank Aufhängungs-Trick schneller?

    Schon seit dem Grossbritannien-GP untersucht das Team von WM-Leader Max Verstappen die Mercedes-Renner anhand von GPS-Daten. Dabei geht es vor allem um den enormen Tempo-Vorteil, den Hamilton und Valtteri Bottas auf langen Geraden haben.

    Hamilton Mercedes Formel 1
    Lewis Hamilton (Mercedes) im Rahmen des US-Grand-Prix der Formel 1. - keystone

    Und mittlerweile glaubt man bei Red Bull, hinter das Geheimnis des neuen Mercedes-Tricks gekommen zu sein. Die Silberpfeile sollen mit einem «straight line device» an der Radaufhängung ausgerüstet sein.

    Dieses senkt das Heck des Fahrzeugs auf langen Geraden ab und reduziert so den Luftwiderstand. Das habe beispielsweise beim Türkei-GP einen grossen Unterschied gemacht, in Austin dagegen weniger.

    «Auf manchen Strecken sehr mächtig»

    Laut Teamchef Christian Horner dürfte das System innerhalb des Reglements liegen. «Wir glauben nicht, dass es illegal ist, nein», so Horner in Austin zu «Sky». «Das ist etwas, das es schon früher gab. Wir haben das bei Mercedes auch schon gesehen.»

    Christian Horner Formel 1
    Christian Horner, Teamchef von Red Bull Racing in der Formel 1. - Red Bull Content Pool

    In der Türkei habe die Streckencharakteristik dem System in die Hände gespielt. «Es wird auf manchen Strecken einen grösseren Einfluss haben als auf anderen», mutmasst Horner. «In den USA war es weniger nützlich. Aber in Jeddah zum Beispiel könnte es sehr mächtig sein.»

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