Mercedes: Formel-1-Jungstar Antonelli (19) schrottet sein Luxus-Auto
Erst vor wenigen Tagen erhielt Kimi Antonelli (19) von Mercedes einen spektakulären Dienstwagen. Nun hat der Italiener das Luxus-Auto bereits zerlegt.

Das Wichtigste in Kürze
- Kimi Antonelli hat seinen nagelneuen Luxus-Mercedes nach wenigen Tagen zerlegt.
- Erst Anfang Februar überreichte Mercedes dem 19-Jährigen das 600-PS-Geschoss.
- Jetzt setzte der Formel-1-Jungstar das Auto in San Marino in eine Leitplanke.
Seinen ersten Abflug in einem Mercedes hat Kimi Antonelli (19) schon vor Saison-Beginn erlebt: Der Italiener zerlegte am Wochenende seinen brandneuen Dienstwagen in der Nähe seines Hauses in San Marino. Doppelt bitter: Der Luxus-Bolide war erst seit wenigen Tagen in seinem Besitz!
Anfang Februar hatte Mercedes seinen Formel-1-Jungstar mit einem spektakulären Dienst-Auto ausgestattet: Der 19-Jährige erhielt die Schlüssel für einen Mercedes-AMG GT 63 PRO. Es handelt sich um die auf 200 Stück limitierte Sonderedition im Petronas-Design. Eine echte Rarität, Kostenpunkt jenseits der 250'000 Franken.

Allerdings hatte das 612-PS-Schmuckstück keine lange Lebenserwartung, wie Mercedes am Dienstag in einer Stellungnahme bestätigt. «Am vergangenen Samstagabend war Kimi in der Nähe seines Hauses in einen Verkehrsunfall verwickelt», teilt der deutsche Hersteller darin mit.
Nagelneuen Mercedes in die Leitplanken gesetzt
Die gute Nachricht vorweg: Dem 19-Jährigen ist bei dem Zwischenfall nichts passiert, und auch keine anderen Verkehrsteilnehmer waren betroffen. «Die Polizei wurde nach seinem Anruf zum Unfallort gerufen. Sein Fahrzeug war das einzige, das beteiligt war, und obwohl das Auto beschädigt wurde, blieb Kimi völlig unverletzt.»

Der Polizeibericht spricht allerdings von einem durchaus erheblichen Unfall: Antonelli habe seinen Luxus-Mercedes in die Leitplanken gesetzt – laut italienischen Medien mit hohem Tempo. Antonelli habe auf einer Strecke von fast 150 Metern einen Masten, die Mittel-Leitschiene und schliesslich eine Mauer getroffen.

Kein guter Start in seine zweite Formel-1-Saison also für den jungen Italiener. Jetzt muss er den Kopf schnellstmöglich wieder für seinen eigentlichen Dienstwagen freibekommen: Ab Mittwoch beginnt in Bahrain der erste von zwei offiziellen Vorsaison-Tests. Gut möglich, dass Mercedes zuerst George Russell ans Steuer des W17 lässt ...
















