Max Verstappen wirft einen Journalisten aus seiner Medien-Runde
Max Verstappen startet feurig in das Japan-Wochenende der Formel 1: Der Holländer lässt einen Journalisten aus seiner Medien-Runde entfernen.

Das Wichtigste in Kürze
- Max Verstappen verweigert an seiner Medien-Runde am Donnerstag jede Aussage.
- Grund: Ein Reporter, mit dem sich der Holländer zofft, ist anwesend.
- Der Journalist hatte Verstappen nach dem Abu-Dhabi-GP im Vorjahr kritisch befragt.
Der Japan-Grand-Prix startet für Max Verstappen gleich mit einem heiklen Moment: Bei seiner Medien-Runde am Donnerstag lässt der Holländer einen Journalisten rauswerfen!
Der Red-Bull-Star verweigerte kurzerhand jede Aussage, bis der betreffende Reporter den Raum verlassen hatte. Dabei soll es sich um Giles Richards vom «Guardian» handeln – und das Duo hat eine Vorgeschichte.
Richards hatte Max Verstappen nach dem Abu-Dhabi-GP im Vorjahr interviewt. Der Holländer hatte den Titel um zwei Punkte an Lando Norris verloren. Richards führte das auf Verstappens Rammstoss gegen George Russell in Barcelona zurück.
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Das nervte Verstappen schon damals. «Du vergisst alles andere, was in meiner Saison passiert ist. Das einzige, was du erwähnst, ist Barcelona. Ich habe gewusst, dass das kommt, und jetzt grinst du mich dumm an», so Verstappen damals.
Max Verstappen wirft Reporter raus
Nun entdeckte Max Verstappen den «Guardian»-Reporter in Japan unter den Journalisten in seiner Medienrunde. Und er machte kurzen Prozess:
MV: «Ich sage nichts, bevor er nicht geht.»
GR: «Im Ernst?»
MV: «Ja.»
GR: «Wegen der Frage vom letzten Jahr?»
MV: «Ja.»
GR: «Du willst, dass ich gehe?»
MV: «Ja.»
GR: «Es geht nur um die Frage, die ich dir in Abu Dhabi gestellt habe?»
MV: «Ja.»
GR: «Über Spanien?»
MV: «Raus hier.»
GR: «Bist du wirklich so sauer deswegen?»
MV: «Ja, hau ab.»
Schwierige Japan-Prognose für Verstappen
Kein reibungsloser Start für Verstappen in Japan also. Und das auf einer seiner erklärten Lieblingsstrecken. Mit Red Bull dürfte er dort in diesem Jahr ohnehin nicht um den Sieg kämpfen.
Zumindest durfte der vierfache Weltmeister einen anderen japanischen Kurs schon vor dem Grand-Prix-Wochenende geniessen.
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Am Mittwoch war der Holländer am Steuer eines Nissan-SuperGT-Boliden auf der ehemaligen Grand-Prix-Strecke in Fuji unterwegs. Vielleicht wird das ja die nächste «Neben-Quest» seiner Motorsport-Karriere?
















