Max Verstappen ohne Lambiase: Plant auch er den Red-Bull-Abschied?
Max Verstappen verliert bei Red Bull seinen letzten wichtigen Vertrauten, GP Lambiase wechselt zu McLaren. Ist das für Verstappen das Ende des F1-Kapitels?

Das Wichtigste in Kürze
- Max Verstappen verliert mit Renningenieur «GP» Lambiase seinen wichtigsten Vertrauten.
- Vom Erfolgsteam des Holländers ist mittlerweile nichts mehr übrig.
- Ist das der nächste Schritt auf Verstappens Weg zum Formel-1-Rücktritt?
In der Formel-1-Frühlingspause gibt es bei Red Bull den nächsten folgenschweren Abgang: Max Verstappen verliert mit seinem Renningenieur GianPiero «GP» Lambiase seinen vielleicht wichtigsten Vertrauten. Der Brite mit italienischen Wurzeln wird Red Bull mit Ende der kommenden Saison in Richtung McLaren verlassen.
Für Lambiase kommt der Schritt nicht überraschend. Der Brite ist seit 20 Jahren im Formel-1-Zirkus engagiert, amtet seit 2016 als Renningenieur von Max Verstappen. An der Seite des Holländers durfte «GP» vier WM-Titel feiern. Schon in den letzten Jahren klopfte wiederholt die Konkurrenz an, darunter Aston Martin und Williams.

Für Verstappen aber ist der Abgang seines Vertrauten ein weiterer herber Dämpfer. Vom einstigen Erfolgsteam, mit dem der Holländer seine vier Titel holte, ist nichts mehr übrig. Teamchef Christian Horner, Motorsport-Berater Helmut Marko und Star-Designer Adrian Newey sind gegangen. Auch Motoren-Partner Honda ist nicht mehr da.
Max Verstappen verliert letzten Vertrauten
Nun verliert Verstappen auch noch das letzte wichtige Puzzleteil aus seinen erfolgreichsten Red-Bull-Jahren. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem seine Freude an der Formel 1 auf einem historischen Tiefstand ist. Auch deshalb wagt sich der vierfache Weltmeister an «Nebenjobs» wie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Ist der Lambiase-Hammer nun der «Startschuss» für Verstappens eigenen Red-Bull-Abgang? Sein Vater Jos Verstappen beschwichtigt gegenüber «RaceXpress» ein wenig. «Wir wissen schon seit einiger Zeit davon und wussten auch, wann es soweit sein würde. Wir haben noch anderthalb bis zwei Jahre Zeit, um mit ihm zusammenzuarbeiten», so Verstappen Senior.
Wenn nicht Red Bull, was dann?
Der Ex-Formel-1-Pilot betont auch, dass man Verständnis für Lambiases Entscheidung hat. «Für ihn ist es eine Riesen-Chance, und das verstehen wir auch. Wir haben ihm auch gesagt, dass er die Gelegenheit mit beiden Händen ergreifen soll. Es liegt jetzt an Red Bull, einen Ersatz für ihn zu finden.»

Und Max Verstappen selbst? Dass der Holländer intensiv über seine Formel-1-Zukunft nachdenkt, ist kein Geheimnis. Ein Weitermachen bei Red Bull über den bis 2028 gültigen Vertrag hinaus scheint fast undenkbar. Ein Wechsel innerhalb der Königsklasse ist zwar eine Option – wahrscheinlicher ist aber wohl ein Abschied in andere Motorsport-Gefilde ...
















