Max Verstappen: Red-Bull-Abschied laut Manager kein Thema mehr
Am Wochenende gastiert die Formel 1 für den Belgien-Grand-Prix in Spa-Francorchamps. Davor schafft der Manager von Max Verstappen Klarheit zu dessen Zukunft.

Das Wichtigste in Kürze
- Max Verstappen wird Red Bull gemäss seinem Manager nicht vorzeitig verlassen.
- Dieser stellt klar: Der Holländer will seinen bis 2028 laufenden Vertrag erfüllen.
- Dafür fliegt bei Red Bull zumindest vorerst der «Macarena»-Flügel raus.
Für Max Verstappen ist Belgien der zweite Heim-Grand-Prix neben jenem in Holland: Die Mutter des vierfachen Formel-1-Weltmeisters und ehemalige Top-Kartfahrerin Sophie Kumpen ist Belgierin. Entsprechend emotional ist das Gastspiel auf der Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps für Verstappen jedes Jahr.
Um den Heimsieg dürfte der Ex-Weltmeister diesmal im unterlegenen Red Bull nur unter absoluten Ausnahme-Umständen mitfahren. Trotzdem gibt es aus dem Bullen-Lager vor dem Spa-Wochenende wichtige Neuigkeiten: Ein vorzeitiger Abschied von Max Verstappen ist offenbar vom Tisch.

Das hat sein Manager Raymond Vermeulen vor dem Belgien-GP gegenüber österreichischen Medien unterstrichen. «Es wird viel geschrieben», wird Vermeulen zitiert. «Aber die Wahrheit ist, dass Max die Sache mit Red Bull zu Ende bringen will. Er hat einen Vertrag bis 2028, und den möchte er auch erfüllen.»
Max Verstappen zu McLaren? Wohl vom Tisch
Verstappen war in den vergangenen Wochen – nicht zuletzt bedingt durch zwei unverschuldete Unfälle – höchst unzufrieden mit Red Bull: Der Holländer erlebte auf dem Red-Bull-Ring und in Silverstone jeweils bei hohem Tempo heikle Abflüge. Auslöser waren Defekte am Macarena-Heckflügel des RB22.
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Ob dieser Verärgerung machten Spekulationen die Runde, wonach sich Verstappen mit McLaren über eine mögliche Zusammenarbeit ausgetauscht hätte. Allerdings steht beim amtierenden Konstrukteurs-Weltmeister neben Titelverteidiger Lando Norris auch Oscar Piastri langfristig unter Vertrag.
Red Bull vorerst ohne «Macarena»-Flügel
Die Anzeichen verdichten sich also, dass Verstappen seinen Vertrag bei Red Bull bis Ende der Saison 2028 erfüllen wird. Ob der Holländer darüber hinaus in der Formel 1 an den Start gehen wird, ist aber fraglich. Denn: Verstappen reizen auch noch andere Rennserien – vor allem die 24 Stunden von Le Mans stehen auf dem Programm.

Und bei Red Bull ändert sich an diesem Wochenende trotzdem etwas: Der rotierende Heckflügel hat vorerst ausgedient, wie auf den ersten Aufnahmen aus dem Paddock zu sehen ist. Der RB22 ist wieder mit der vorherigen Ausbaustufe von Heckflügel ausgestattet – wohl auch aus Sicherheitsgründen ...
















