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    Langstrecken-WM: Ferrari-Sieg nach Toyota-Drama in Texas

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    USA,

    Bis kurz vor Schluss liegt Toyota beim «Lone Star Le Mans» in Austin auf Siegkurs. Dann streikt die Technik – Ferrari sagt Danke.

    Ferrari WEC Austin Texas
    Ferrari feiert in Texas einen Last-Minute-Sieg. - Michelin Motorsport

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ferrari erbt auf dem Circuit of the Americas beim Sechs-Stunden-Klassiker in letzter Minute den Sieg.
    • Ein technischer Defekt stoppt den bis dahin führenden Toyota mit der Startnummer 7 kurz vor Schluss.
    • Sébastien Buemi bringt den zweiten Toyota auf dem sechsten Rang ins Ziel.

    Beim Lone Star Le Mans in Austin, Texas, hat Ferrari seinen ersten Saisonsieg in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft geholt. Der Sieg kam überraschend – denn bis kurz vor dem Ende war Ferrari «nur» Zweiter. Doch dann war der Scuderia das Glück hold …

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    Das Toyota-Trio Nyck de Vries, Kamui Kobayashi und Mike Conway lag bis kurz vor Schluss in Führung. Sie hatten sich vom neunten Startplatz bis an die Spitze vorgekämpft. Dann streikte 15 Minuten vor dem Ende die Hydraulik ihres Fahrzeugs.

    Ferrari erbt den Sieg in letzter Minute

    Davon profitierten Nicklas Nielsen, Antonio Fuoco und Miguel Molina im Ferrari 499P mit der Nummer 50, die den Sieg erbten. Den zweiten Platz sicherte sich das Team Jota Cadillac mit Jack Aitken, Sébastien Bourdais und Earl Bamber. Das Podium vervollständigte der Alpine A424 mit Charles Milesi, Ferdinand Habsburg und Antonio Felix da Costa.

    Toyota Sébastien Buemi WEC
    Sébastien Buemi brachte seinen Toyota auf Rang sechs ins Ziel. - Michelin Motorsport

    Der Schweizer Sébastien Buemi belegte mit seinen Teamkollegen Ryo Hirakawa und Brendon Hartley den sechsten Platz. Hirakawa hatte zuvor eine Durchfahrtsstrafe erhalten, weil er in der Boxengasse zu schnell unterwegs war. Auslöser dafür war nach Toyota-Angaben ein mechanisches Problem am Auto mit der Startnummer 8.

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    Kommentare

    User #5401 (nicht angemeldet)

    Wie zuletzt: es braucht immer auch etwas Glück um zu siegen!! Diesmal hatte Buemi das Nachsehen, aber sie waren eh nicht wirklich in Schkagdistanz zum Podium. Glück für die Nr.50 und die Chance perfekt genutzt. Gratulation!

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