AfD

Trump teilt AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt auf Truth Social

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

Trump postete auf Truth Social die Hochrechnung zur Sachsen-Anhalt-Wahl – ohne jeden Kommentar. Die AfD hat die Wahl klar gewonnen.

trump sachsen anhalt
Kein Wort, nur ein Bild: Trump postete den AfD-Sieg bei der Sachsen-Anhalt-Wahl auf Truth Social. - keystone

Trump postete auf Truth Social eine Hochrechnung zur Sachsen-Anhalt-Wahl – ganz ohne eigene Worte dazu. Die Grafik zeigte den klaren Sieg der AfD mit Stand 19.57 Uhr, wie der «Stern» berichtet.

Der Beitrag erschien inmitten einer Serie von Posts des US-Präsidenten zu verschiedenen Themen. Solche Schübe vieler Beiträge kurz hintereinander kommen auf Trumps Account laut «Stern» regelmässig vor.

Glaubst du, Trumps Post zur Sachsen-Anhalt-Wahl hat eine politische Botschaft?

Der Post selbst blieb ohne Kommentar oder Erklärung von Trump. Die reine Hochrechnung liess er als Aussage für sich stehen.

AfD und Sachsen-Anhalt: Ein Rekordergebnis

Die AfD gewann die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem historischen Ergebnis. Laut «ZDFheute» erreichte sie rund 43,8 Prozent der Stimmen und verdoppelte damit ihren Anteil gegenüber 2021.

Spitzenkandidat Ulrich Siegmund führte die Partei zu ihrem bisher stärksten Abschneiden bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die absolute Mehrheit verpasste die AfD jedoch knapp.

CDU-Ministerpräsident Sven Schulze musste eine deutliche Niederlage einräumen. Er sprach laut «ZDFheute» von einem «extrem harten und intensiven Wahlkampf», den es so vorher nicht gegeben habe.

Sachsen-Anhalt war nicht Trumps erster Blick auf die AfD

Laut dem «Handelsblatt» stehen Trump und sein Umfeld der AfD schon länger nahe. Trump und sein enges Umfeld pflegen eine «gefährliche Nähe zur AfD – wie auch umgekehrt», so SPD-Aussenpolitiker Adis Ahmetovic.

trump sachsen anhalt
Die Hochrechnung zur Sachsen-Anhalt-Wahl erschien auf Trumps Truth-Social-Account. Der US-Präsident liess die AfD-Grafik ohne Kommentar stehen. - Truth Social/@realDonaldTrump

Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit reisten AfD-Politiker regelmässig in die USA, berichtet das «SRF». Dort trafen sie sich mit Trumps Beratern, republikanischen Abgeordneten und konservativen Denkfabriken.

Transatlantik-Koordinator Metin Hakverdi (SPD) kritisierte dieses Vorgehen scharf. Die AfD rede Deutschland in den USA schlecht, sagte er laut «Handelsblatt».

Kommentare

User #690 (nicht angemeldet)

Was trömp meint hat riesige Bedeutung !!!!

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