Formel 1 – Audi-Vorteil? Hülkenberg: «Auf dem Papier gut für uns»
Die Formel 1 gastiert in Ungarn – eine der Strecken, auf der sich Audi einiges ausrechnen darf. Nico Hülkenberg zeigt sich vor dem Rennwochenende optimistisch.

Das Wichtigste in Kürze
- Audi hofft auf ein starkes Ergebnis beim Ungarn-GP.
- Die Strecken-Charakteristik spricht in Budapest für den deutschen Rennstall.
- Nico Hülkenberg visiert seine ersten Punkte mit dem Audi-Team an.
Am Wochenende schlägt die Formel 1 auf dem Hungaroring unweit von Budapest auf. Der Klassiker in Ungarn stellt Autos und Fahrer vor ganz andere Herausforderungen als die Rennen zuletzt in Spa-Francorchamps und Silverstone.
Denn in Ungarn spielt der Motor eine untergeordnete Rolle, hier ist vor allem das Chassis gefragt. In einer Saison, in der die Formel 1 von Diskussionen über das Energie-Management geprägt ist, ist das eine Seltenheit.

Davon verspricht man sich auch beim Audi-Werksteam eine Chance auf ein starkes Resultat. Der einstige Sauber-Rennstall erwies sich zuletzt auch in Belgien und Grossbritannien schon konkurrenzfähig. Gabriel Bortoleto holte zwei achte Plätze.
Hülkenberg: «Hoffen auf starkes Wochenende»
Und das, obwohl die beiden Kult-Kurse in Spa und Silverstone als Motoren-Strecken par excellence gelten. Also just jene Komponente, bei der Audi im ersten Jahr als Werksteam in der Formel 1 noch Nachholbedarf hat.

Dafür gilt das in Hinwil entstandene Chassis des R26 als eines der besten im Feld. Entsprechend optimistisch zeigt sich auch Nico Hülkenberg gegenüber «Speedweek» vor dem Ungarn-GP. «Wir hoffen auf ein starkes Wochenende», so der Deutsche.
Formel 1 für einmal ohne Energie-Sorgen?
Das Streckenprofil sei das Gegenteil von den Strecken in Spa-Francorchamps und Silverstone. «Auf dem Papier ist das gut für Audi», meint der Grand-Prix-Veteran. «Aber letztlich weiss man das vor den ersten Runden nie ganz genau.»

Das Energie-Management werde in Ungarn aber eine untergeordnete Rolle spielen. «Es ist nicht so extrem wie in Monaco, wo das gar kein Thema war», verrät Hülkenberg. «Ein wenig muss man schon darauf achten, aber sicher nicht so extrem wie in Belgien oder Silverstone.»















