Ferrari: Ist der neue Motor in der Formel 1 wieder vorne dabei?

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Bahrain,

Nach dem Motorenskandal von 2019 war Ferrari in Sachen Leistung im Vorjahr abgeschlagen. Ex-Testfahrer Marc Gene glaubt, dass die Scuderia wieder aufgeholt hat.

Charles Leclerc Ferrari Bahrain
Charles Leclerc am Steuer des Ferrari SF21 beim Shakedown vor den Testfahrten in Bahrain. - Scuderia Ferrari

Das Wichtigste in Kürze

  • Hat Ferrari in der Formel 1 die Lücke zu den Spitzen-Teams geschlossen?
  • Ex-Testfahrer Marc Gene glaubt, dass der neue Motor ein grosser Schritt nach vorne ist.
  • Er meint, Ferrari gehöre damit wieder zu den stärksten Formel-1-Teams.

Am Freitag starten die offiziellen Testfahrten der Formel 1 in Bahrain. Beim dreitägigen Vorsaison-Test holen sich die Teams den letzten Feinschliff vor dem Saison-Auftakt. Zudem liefern die Tests eine erste Indikation zum neuen Kräfteverhältnis.

Und dort könnte eine Verschiebung bevorstehen – zumindest, wenn man Ferrari-Berater Marc Gene Glauben schenkt. Der langjährige Scuderia-Testfahrer rechnet damit, dass das neue Aggregat aus Maranello die Lücke zur Spitze schliesst.

Kann Ferrari in der Saison 2021 wieder um Grand-Prix-Siege kämpfen?

«Ich weiss nicht genau, wie viel Leistung wir aufgeholt haben, aber ich habe eine ungefähre Ahnung. Wir haben wohl nicht alles aufgeholt, was wir verglichen mit 2019 verloren haben. Aber den grössten Teil», mutmasst der Spanier bei «Onda Cero».

Ferrari in Sachen Leistung wieder top?

«Das Auto ist nur eine Evolution», sagt der Spanier über den neuen Ferrari SF21. «Aber der Motor ist neu. Letztes Jahr hatte Ferrari den schlechtesten Motor im Starterfeld. Aber 2021 werden wir einen der besten haben», verspricht Gene.

«Ich weiss nicht, ob er so gut wird wie der Mercedes-Motor», schränkt der Ex-Formel-1-Pilot ein. «Aber zumindest wird er sehr, sehr gut.» Damit sollte auch ein erheblicher Schritt nach vorne gelingen.

«Wir werden dieses Jahr nicht Weltmeister, aber hoffentlich gewinnen wir einige Rennen. Jetzt ist unser Ziel, wieder auf dem Podest zu stehen. Wir wollen zeigen, dass das letzte Jahr eine Ausnahme in der Ferrari-Geschichte war», so Gene.

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