BSC Young Boys

    YB - Fassnacht: «Meistertitel? Ich bin ein Träumer»

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Bern,

    Nach der enttäuschenden Hinrunde will YB wieder zu alter Stärke finden. In Bern glaubt man sogar noch an den Titel.

    Christian Fassnacht YB
    Hat den Meistertitel noch nicht abgeschrieben: Christian Fassnacht. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • YB startet am Samstag gegen Lausanne in die Rückrunde.
    • Fassnacht und Wüthrich glauben noch an den Meistertitel.
    • Gerry Seoane sagt aber auch: «Wir müssen mit Rückschlägen besser umgehen.»

    Am Samstag nimmt YB die Mission Aufholjagd in Angriff. Elf Punkte liegen die Berner aktuell hinter dem Sensations-Wintermeister aus Thun. Trotz des grossen Rückstands: In der Bundesstadt glaubt man noch an (Fussball-)Wunder.

    Christian Fassnacht sagt an der Medienkonferenz vor der Rückrunde: «Es gilt, den Druck so lange aufrechtzuerhalten, bis die Thuner irgendwann patzen. Und der Vorteil ist, dass wir bereits in zwei Wochen gegen sie spielen.»

    YB: Fasi und Gregy glauben an Meistertitel

    Ob es noch zum Titel reicht? «Schwierig», so Fasi, «aber ich bin sicherlich ein Träumer. Aufgegeben habe ich sicherlich nicht. Aber irgendwo muss man auch realistisch bleiben und von Spiel zu Spiel schauen.»

    Wird YB noch Meister?

    Noch kämpferischer zeigt sich Gregory Wüthrich. Der im Sommer zurückgekehrte «verlorene Sohn» findet: «Unser Ziel bei YB ist klar, wir wollen Meister werden. Wir wissen, dass es in uns steckt. Es ist noch alles möglich, aber wir müssen von Beginn weg Punkte.»

    YB
    Wurden 2019 gemeinsam Meister: Gregory Wüthrich, Christian Fassnacht und Loris Benito (v.l.). - keystone

    Am Samstag gegen Lausanne will man sich für die 0:5-Klatsche im Oktober rächen. «Man hat in sich eine gewisse Wut», beschreibt es Wüthrich. «Das Geschehene haben wir aufgearbeitet und sind mit einem frischen Mindset hier. Ich bin sehr positiv gestimmt.»

    Seoane: «Besser mit Rückschlägen umgehen»

    Ebenfalls guter Dinge zeigt sich Trainer Gerry Seoane. Und das, obwohl sein Team im Trainingslager beide Testspiele ohne eigenen Treffer verloren hat. «Dem wollen wir keine übermässige Bedeutung schenken», so der 47-Jährige.

    Gerry Seoane
    Gerry Seoane blickt auf die anstehende Rückrunde mit YB voraus. - keystone

    Man habe in der Türkei gute Bedingungen vorgefunden, es sei im physischen und taktischen Bereich gearbeitet worden. Und: «Wir müssen besser mit Rückschlägen umgehen. Es ist wichtig, dass wir intern gefestigt sind», sagt Seoane.

    Ob es für YB zum Auftakt der Rückrunde gleich den nächsten Rückschlag gibt? Das wird sich am Samstag ab 20.30 Uhr im Wankdorf zeigen.

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    Kommentare

    User #4795 (nicht angemeldet)

    Für Lausanne wirds heute gegen den Schiri + VAR schwierig.

    User #4104 (nicht angemeldet)

    Also zu Beginn der Rückrunde wird YB schon bevortielt. Bekommen einen Gegner der am Mittwoch schon spielen musste. Danke SFV! Pfui

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