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Andrea Bauer
Andrea Bauer

Bern,

Am «Spirit of Bern» stand die Zukunft der Bildung im Zentrum. Diskutiert wurde, wie lebenslanges Lernen gelingt und wie die Schweiz innovativ bleibt.

Spirit of Bern
Am «Spirit of Bern» drehte sich alles um Bildung, lebenslanges Lernen und die Frage, wie viel Stabilität gut ist. - Patric Spahni

Wie lernen wir eigentlich richtig und wie bleibt die Schweiz innovativ in einer Welt, die sich immer schneller dreht? Am «Spirit of Bern» drehte sich alles um Bildung, lebenslanges Lernen und die Frage, wie viel Stabilität gut ist.

Wie Lernen nachhaltig gelingt, stand am Vormittag im Zentrum. Die Neurowissenschaftlerin Barbara Studer und die Altersforscherin Christina Röcke beleuchteten, was unser Gehirn braucht, um Neues nicht nur aufzunehmen, sondern dauerhaft zu verankern.

Lernen gelinge dann besonders gut, wenn Neugier, Emotion und Sinn zusammenkämen. Am Nachmittag eröffnete Thomas Zurbuchen das Programm mit einem klaren Appell: Innovationsfähigkeit beginne mit Bildung. Er plädierte für mehr Agilität und Mut. Die Welt beschleunige sich exponentiell, während Systeme und Institutionen vergleichsweise träge blieben.

Astrophysiker Thomas Zurbuchen - Patric Spahni

Daraus entstünden kulturelle Spannungen und der Verlust von Unabhängigkeiten drohe. Die Schweiz verfüge zwar über «unfaire Vorteile»: das duale Bildungssystem, grosses Vertrauen in Institutionen, politische Stabilität und die durch den öffentlichen Verkehr gelebte Kleinräumigkeit.

Doch Stabilität ohne Geschwindigkeit führe zur Stagnation. Das lebenslange Lernen war denn auch zentrales Thema. Weiterbildung sei heute individueller möglich als früher und begleite Menschen bis zur Pensionierung.

Ist die Schweiz mit Blick auf Innovationen zukunftsfähig aufgestellt?

Zum Abschluss sprach Bundesrat Guy Parmelin, bereits der vierte Bundesrat, der an einem Spirit teilnahm. Er zeigte sich stolz auf eines der weltweit besten Bildungssysteme.

In der Schlussdiskussion mit Guy Parmelin, Sebastian Wörwag und Virginia Richter wurde betont: Die Herausforderungen seien gross und Sparen allein greife zu kurz. Es gelte, sich auf unterschiedliche Zukünfte vorzubereiten und insgesamt schneller zu werden. Dafür müssten alle Akteure an einem Tisch zusammenkommen: vom Kindergarten bis zum Postdoc.

Der nächste Spirit findet am 25. Februar 2027 statt, zum Thema «Die Schweiz im globalen Wettbewerb».

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