YB: Ex-Verteidiger trifft bei Länderspieldebüt gegen den Weltmeister
Mit 32 Jahren bestreitet Jordan Lefort sein erstes Länderspiel – für Mauretanien. Dabei trifft der Ex-YB-Meisterspieler gegen den Weltmeister Argentinien.
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Das Wichtigste in Kürze
- Argentinien gewinnt gegen Mauretanien 2:1 – in der Nachspielzeit fällt das Gegentor.
- Torschütze ist ausgerechnet Ex-YB-Verteidiger Jordan Lefort.
- Mit 32 Jahren feiert er sein Länderspieldebüt für das Heimatland seiner Frau.
Weltmeister Argentinien gewinnt auch das vierte Testspiel vor der WM 2026. Wer gegen Mauretanien in Buenos Aires einen Kantersieg erwartet, wird aber enttäuscht: Die Argentinier setzen sich nur knapp mit 2:1 durch.
Lefort debütiert gegen Argentinien – und trifft direkt
Einen entscheidenden Anteil daran hat ein ehemaliger YB-Meisterspieler. Ausgerechnet gegen die Weltmeister um Lionel Messi, der im Verlauf der Partie eingewechselt wird, feiert Jordan Lefort sein Länderspiel-Debüt.

Dabei verteidigt er nicht nur stark, sondern erzielt in der Nachspielzeit das 1:2-Anschlusstor. Ein unvergesslicher Tag für den Innenverteidiger, der mit 32 Jahren erstmals für Mauretanien aufläuft.
Double-Sieger mit YB
Seine Karriere bestritt Lefort grösstenteils in seinem Heimatland Frankreich. Die einzige Ausnahme: Von 2020 bis 2022 lief Lefort für YB auf.

Dort wurde er auf Anhieb zum Double-Sieger und holte im Folgejahr erneut den Meistertitel. In 90 Pflichtspielen für YB gelang ihm ein einziges Tor.
Auf Länderspielebene hat er diese Marke nun direkt bei seinem Debüt schon egalisiert. Seit seinem YB-Abgang hatte er – trotz Stammplatz in der Ligue 1 – nicht mehr getroffen. Sein Treffer gegen Weltmeister-Goalie Emiliano Martinez ist erst das fünfte Profi-Tor von Lefort.
Mauretanien-Pass durch Ehefrau
Von draussen jubelt Lausanne-Offensivspieler Beyatt Lekoueiry mit – er wird bei Mauretanien in der 85. Minute ausgewechselt. Lefort spielt die vollen 90 Minuten durch.
Auf Instagram schreibt er nach dem Spiel: «Immens stolz. Ein Moment, der immer in Erinnerung bleiben wird.»

Dass es überhaupt dazu kam, hat er auch seiner Ehefrau zu verdanken. Seine Frau und seine Schwiegereltern stammen aus Mauretanien. Die gemeinsamen Kinder wurden eingebürgert – und Lefort durchlief denselben Prozess.












