WM 2026: Wie beschissen fühlt sich das Remis an, Granit Xhaka?
Die Schweizer Nati verpatzt ihren Start in die WM 2026 gründlich. Gegen Katar reicht es nur zu einem 1:1-Remis. Hinterher regiert die Selbstkritik.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der Schweizer Nati ist der Start in die WM 2026 gründlich missglückt.
- Trotz klarer Überlegenheit reicht es gegen Katar nur zu einem 1:1-Remis.
- Die Nati-Stars gehen mit dem eigenen Auftritt hart ins Gericht.
Im Lager der Schweizer Nati herrscht nach dem Auftaktspiel an der WM 2026 Ernüchterung: Ein enttäuschender Auftritt gegen Katar wird nach einem späten Gegentreffer mit einem mageren 1:1-Remis bestraft.
Vor allem die miserable Chancenverwertung wird die Nati noch lange verfolgen. Statt des fest eingeplanten Pflichtsieges gegen den Underdog aus Katar steht eine unbefriedigende Punkteteilung zu Buche. Entsprechend gross ist der Frust auch bei den Nati-Stars nach dem Fehlstart in die WM 2026.
«Jedes Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an», stellt Captain Granit Xhaka nach dem Spiel klar. «Wir schauen nur auf uns selbst, und die Leistung war heute nicht gut genug für einen Sieg.»

Xhaka kann dem bitteren 1:1 aber auch etwas Positives abgewinnen. «Ich glaube, dass solche Resultate manchmal gut für den Kopf sind. Einfach, um wieder auf den Boden der Realität zu kommen», so der Captain. «Ich bevorzuge einen schlechten Start, wenn wir dann am Ende besser werden.»
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Auch Manuel Akanji nimmt gegenüber Nau.ch kein Blatt vor den Mund, wie es zum enttäuschenden Unentschieden zum WM-Auftakt kommt. «Es hat an der Effizienz gefehlt», so der simple Rückschluss des Abwehrchefs.
Start in die WM 2026 verpatzt
«Wir hatten 26 Abschlüsse und haben es nur geschafft, ein Penalty-Tor zu schiessen. Obwohl wir zahlreiche Grosschancen hatten – wir können in dem Spiel locker fünf Tore machen», so Akanji. «Wenn man dem Gegner ständig die Chance lässt, im Spiel zu bleiben, glauben sie auch dran.»
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Für Torhüter Gregor Kobel ist das Unentschieden «super-bitter». «Es ist sicher eine grosse Enttäuschung, so wie das Spiel gelaufen ist, dass wir uns nicht belohnen konnten. Und nicht so gestartet sind, wie wir das wollten.»
Für die Schweizer Nati gilt jetzt: Die herbe Enttäuschung abhaken und den Blick auf die nächste Hürde richten. Denn die wird mit Bosnien-Herzegowina ein ganzes Stück höher ausfallen als Katar zum Auftakt. Ohne deutliche Steigerung droht womöglich sogar ein blamables Vorrunden-Aus ...

















