WM 2026: Gastgeber Kanada out – Marokko erster WM-Viertelfinalist
Die Würfel sind gefallen: Die Nati trifft an der WM 2026 auf Kolumbien. Messi und Argentinien verhindern gegen Kap Verde eine Blamage. Alles im Nau.ch-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- Lionel Messi und Argentinien zittern sich gegen Fussballzwerg Kap Verde weiter.
- Kolumbien setzt sich knapp gegen Ghana durch und trifft jetzt auf die Nati.
- Marokko ist erster WM-Viertelfinalist – Frankreich trifft später auf Paraguay.
An der WM 2026 stehen die ersten Achtelfinals auf dem Programm. Argentinien und Lionel Messi bekunden gegen Kap Verde grosse Mühe und müssen in die Verlängerung.
Im zweiten Spiel des Tages wurde der Nati-Gegner für die nächste Runde gesucht. Kolumbien setzt sich dabei gegen Ghana durch.
Am Abend geht es bereits mit den Achtelfinals der WM 2026 los: Um 19 Uhr wird Co-Gastgeber Kanada von Marokko gefordert. Um 23 Uhr folgt das Duell zwischen Deutschland-Bezwinger Paraguay und Kronfavorit Frankreich an.
Die Spiele an Tag 24
Sechzehntelfinals
Kap Verde – Argentinien 2:3 n.V.
Kolumbien – Ghana 1:0
Achtelfinals
Kanada – Marokko 0:3
23.00 Uhr, Philadelphia: Paraguay – Frankreich
Tag 24 der WM 2026 im Ticker
Dank eines 3:0-Sieges über Kanada zieht Marokko als erstes Team an dieser WM 2026 in den Viertelfinal ein. Die Elf von Trainer Ouahbi muss in Halbzeit eins unten durch, dreht dann aber nach der Pause auf.
Azzedine Ounahi von Girona wird mit einem Doppelpack zum Matchwinner. Der eingewechselte Rahimi trifft tief in der Nachspielzeit noch zum 3:0.

Sorge gibt es auf marokkanischer Seite um Ismaël Saibari: Der Neuzugang des FC Bayern muss in der 22. Minute verletzt vom Feld. Ob er an dieser Endrunde noch spielen kann, ist noch unklar.
Mit dem Sieg über Ghana sichert sich Kolumbien den letzten freien Platz in den Achtelfinals der WM 2026. Die Südamerikaner treffen am Dienstag um 22 Uhr auf die Nati. Hier kommt die Übersicht über die kommenden acht Partien.

Die Achtelfinals der WM 2026
Samstag, 4. Juli, Houston: Kanada – Marokko (19 Uhr)
Samstag, 4. Juli, Philadelphia: Paraguay – Frankreich (23 Uhr)
Sonntag, 5. Juli, New York: Brasilien – Norwegen (22 Uhr)
Montag, 6. Juli, Mexiko-City: Mexiko – England (2 Uhr)
Montag, 6. Juli, Dallas: Portugal – Spanien (21 Uhr)
Dienstag, 7. Juli, Seattle: USA – Belgien (2 Uhr)
Dienstag, 7. Juli, Atlanta: Argentinien – Ägypten (18 Uhr)
Dienstag, 7. Juli, Vancouver: Schweiz – Kolumbien (22 Uhr)
Jetzt ist klar, welches Team im WM-Viertelfinal auf die Nat wartet: Kolumbien setzt sich im Sechzehntelfinal gegen Ghana durch. Arias erzielt den einzigen Treffer der Partie bereits nach 14 Minuten.

Die Südamerikaner schaffen es danach nicht, den Sack vorzeitig zuzumachen. Das liegt vor allem an FCSG-Keeper Lawrence Ati Zigi, der im Ghana-Tor zum Hexer wird. Offensiv sind die Afrikaner allerdings zu harmlos – das dritte Tor an der WM 2026 gelingt nicht.

So jubelt am Ende Kolumbien mit Superstar Luis Diaz – und trifft nun am Dienstag (22 Uhr Schweizer Zeit) in Vancouver auf die Schweizer Nati.
Kap Verde überrascht an der WM 2026 weiter und muss dennoch nach Hause reisen. Gegen Argentinien verliert das Team mit 2:3.
Argentinien ist das dominante Team, in der ersten Halbzeit bleibt die Albiceleste grösstenteils ideenlos gegen defensiv solide Kapverdier. Lionel Messi wird gut bewacht, entwischt in der 28. Minute nach einem langen Pass aber und trifft zur Führung. Es ist sein 20. Tor an einer Weltmeisterschaft und sein achtes im laufenden Turnier.

Nach der Pause ziehen sich die Argentinier weit zurück und überlassen dem Underdog den Ball. Und das rächt sich in der 58. Minute. Argentinien verteidigt zu passiv und lässt dem Gegner zu viel Platz. Deroy Duarte trifft aus spitzem Winkel zum Ausgleich.
Anschliessend sind Messi und Co. wieder mehr bemüht, versuchen mehr, greifen aber oft planlos an. Einige gefährliche Situationen gab es, doch Vozinha ist stets auf dem Posten. Und so ging es in die Verlängerung.
Dort macht Argentinien weiter Druck. Nach einer Ecke von Messi landet der Ball bei Lisandro Martinez, der zur Führung traf. Doch damit war es noch nicht vorbei: Vor dem Seitenwechsel schlenzt Sidny Lopes Cabral traumhaft in den Winkel.
Argentinien war erneut geschockt, doch konnte die Blamage doch noch abwenden. Cristian Romero köpfelte einen Corner von Messi spät ins Netz.
Die Schweiz wartet gespannt darauf, auf wen sie im Achtelfinal der WM 2026 trifft. Kolumbien geht gegen Ghana als Favorit ins Spiel. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Bayern-Star Luis Diaz. Der 29-Jährige konnte bislang mit einem Tor und einem Assist noch nicht richtig glänzen.

















