WM 2026

    WM 2026 – Nati nutzt Trinkpause! Yakin: «Extra mit Wechsel gewartet»

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    USA,

    Trainer Murat Yakin wartet beim 4:1-Sieg der Nati gegen Bosnien an der WM 2026 lange mit den ersten Wechseln. Und das hat einen guten Grund.

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    Murat Yakin: «Trinkpausen sind ein wichtiges taktisches Element.» - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nati-Trainer Murat Yakin beweist gegen Bosnien ein goldenes Händchen.
    • Seine Einwechslungen bescheren der Schweiz den 4:1-Sieg.
    • Nach der Partie erklärt der Coach die taktische Wichtigkeit der Trinkpausen.

    Viele Nati-Fans dürften sich während des Spiels gegen Bosnien im Verlaufe der zweiten Halbzeit dieselbe Frage gestellt haben: Wann wechselt Trainer Yakin endlich?

    Lange steht es gegen die tiefstehenden Bosnier 0:0. Die Schweiz steht hinten solid, nach vorne fehlen allerdings die zündenden Ideen.

    WM 2026
    Die Schweizer Offensive tut sich gegen Bosnien an der WM 2026 lange schwer. In der Schlussphase sorgen die Joker dann für den Unterschied. - keystone

    Erst nach 71 Minuten bringt der Coach Manzambi, Vargas und Sow – und er wechselt damit den Sieg ein.

    Alle drei Joker sind bei den vier Treffern in der fulminanten Schlussphase direkt beteiligt. Manzambi schnürt den Doppelpack, Vargas trifft und liefert einen Assist. Und Sow holt den Penalty zum 4:1 heraus.

    Trinkpause als entscheidender Faktor

    Im SRF-Interview erklärt Yakin seine Überlegungen hinter den späten Einwechslungen. Dabei stehen die dreiminütigen Trinkpausen, die es an der WM 2026 pro Halbzeit je einmal gibt, im Fokus.

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    Murat Yakin: «Haben den Moment bewusst abgewartet.» - SRF

    «Diese Pausen können ein wichtiges taktisches Element sein. Man will dem Gegner nicht fünf Minuten davor zeigen, welche Taktik man hat.»

    Holt die Schweiz den Gruppensieg?

    Heisst: Yakin hat mit den Wechseln bewusst bis nach der «Cooling Break» gewartet. So konnten sich die Bosnier während der dreiminütigen Pause nicht über die Änderungen im Schweizer Spiel besprechen.

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    Die Schweizer feiern ihren 4:1-Sieg gegen Bosnien an der WM 2026. - keystone

    Der Nationalcoach weiter: «Wir wussten, dass wir diesen Moment abwarten müssen, um die frischen Spieler zu bringen.» Gerade Manzambi und Vargas hätten wichtige Positionen eingenommen, um den Gegner noch mehr zu beschäftigen.

    Nach dem 4:1-Sieg freut sich Taktikfuchs Murat Yakin: «Am Schluss ist es gut aufgegangen.»

    WM 2026: Jetzt wartet Kanada

    Für die Nati steht an der WM 2026 jetzt erstmal Regeneration an. Dann gilt der volle Fokus dem letzten Gruppenspiel.

    Am Mittwoch (21 Uhr) trifft die Schweiz in Vancouver auf Kanada.

    Kommentare

    User #5603 (nicht angemeldet)

    Akanji für seine Leistung ungenügend 3

    User #5443 (nicht angemeldet)

    Prämierter Schweizerdöner mit der Gans in der Hand.

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