WM 2026 – Homophobe Rufe: Mexiko-Fans sorgen für WM-Eklat
An Tag 21 der WM 2026 wirft Co-Gastgeber Mexiko Ecuador raus. Später sind noch England und Belgien gefordert. Mit dem Nau.ch-Ticker bleibst du am Ball.

Das Wichtigste in Kürze
- Mexiko feiert zum Auftakt in WM-Tag 21 einen 2:0-Erfolg gegen Ecuador.
- Um 18 Uhr treffen Harry Kane und seine Engländer auf die DR Kongo.
- Ab 22 Uhr spielt Belgien gegen Senegal um den Einzug in den Achtelfinal.
Die Sechzehntelfinals der WM 2026 sind in vollem Gange. Auch am Mittwoch, Tag 21 der Endrunde, stehen drei Partien auf dem Programm. Mit England ist ab 18 Uhr (Schweizer Zeit) auch ein Mit-Favorit im Einsatz.

Die Spiele von Tag 21
Mexiko – Ecuador 2:0
18 Uhr, Atlanta: England – DR Kongo
22 Uhr, Seattle: Belgien – Senegal
Tag 21 der WM 2026 im Live-Ticker
Mexiko schlägt Ecuador mit 2:0 und verwandelt das Azteken-Stadion in ein Tollhaus. Nicht alle der fast 90’000 Fans verhalten sich während des Sechzehntelfinals aber korrekt.
Einie sollen homophobe Gesänge angestimmt haben, wie mehrere Medien, darunter die Nachrichtenagentur AP, übereinstimmend schreiben.

Die Beleidungen seien jeweils gerufen worden, wenn Ecuadors Torhüter Hernán Galindez am Ball war, heisst es. Konkret gehe es um den spanischen Ausdruck für «männliche Prostituierte».
Es ist indes nicht der erste solche Vorfall mit Beteiligung mexikanischer Fans. Rund drei Wochen vor der WM musste die Fifa bereits eingreifen. Damals wurden aus selbigem Grund bei einem Testspiel in Puebla ganze Fanbereiche gesperrt.

Ecuador muss die Segel an der WM 2026 streichen. Die Südamerikaner unterliegen Co-Gastgeber Mexiko im Sechzehntelfinal mit 0:2.
Das Aus hat personelle Folgen. Trainer Sebastian Beccacece hat nach der Niederlage seinen Abschied angekündigt.
«Heute ist es an der Zeit, sich von einer wunderbaren Familie zu verabschieden», so der 45-Jährige. Er war seit August 2024 im Amt.
Der Vertrag von Beccacece lief bis zur WM. Nun ist klar, dass das Arbeitspapier definitiv nicht verlängert wird.

Ricardo Rodriguez muss sich einen neuen Verein suchen. Betis Sevilla gibt bekannt, dass der auslaufende Vertrag des Nati-Verteidigers nicht verlängert wird.
Rodriguez lief die letzten zwei Jahre für die Spanier auf und erreichte 2025 den Final der Conference League.
Wo der Abwehrspieler in Zukunft spielen wird, ist aktuell noch unklar.

Mexiko steht an der WM 2026 im Achtelfinal. Der Co-Gastgeber schlägt Ecuador in der Nacht auf Mittwoch im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit 2:0. Wegen eines Gewitters erfolgt der Anpfiff eine Stunde später als geplant.

Die Mexikaner zeigen dabei einen weiteren sehr disziplinierten Auftritt. Nach 22 Minuten bringt Quiñones seine Farben in Führung. Wenig später erhöht Jimenez auf 2:0. In der Defensive lassen die Hausherren kaum etwas zu.
Das ändert sich auch im zweiten Durchgang kaum. Die fast 90'000 Fans vor Ort verwandeln das Stadion in einen Hexenkessel. Es sind eher die Grün-Weissen, welche dem 3:0 näher sind als Ecuador dem Anschlusstreffer.

Am Ende bringt Mexiko den 2:0-Vorsprung souverän über die Zeit. Der Co-Gastgeber hat an der WM 2026 noch keinen einzigen Gegentreffer kassiert.
Im Achtelfinal heisst der Gegner nun entweder England oder DR Kongo.
Ronald Koeman zieht nach dem Aus im Sechzehntelfinal Konsequenzen. Er tritt als Trainer der holländischen Nationalmannschaft zurück.
Auf Instagram schreibt er: «Letzte Nacht habe ich die Entscheidung getroffen, meine Zeit als Nationalmannschaftstrainer zu beenden.»
Die Niederländer scheiterten im Sechzehntelfinal im Penaltyschiessen an Marokko. Koeman war seit 2023 im Amt und hatte das Team davor auch schon zwischen 2018 und 2020 betreut.

Die bisherigen Auftritt der «Three Lions» sorgen noch nicht für ein klares Bild über die Stärke des Tuchel-Teams. Auf ein überzeugendes 4:2 gegen Kroatien folgt ein 0:0 gegen Ghana. Den Gruppensieg sichern sich Harry Kane und Co. mit einem 2:0-Sieg über Panama.

Gegen DR Kongo sind die Engländer zwar favorisiert. Aber es ist Vorsicht geboten: Der Aussenseiter trotzt Portugal (1:1) ein Remis ab, verliert gegen Kolumbien nur knapp mit 0:1. Gruppenplatz drei sichert sich das Team aus Afrika mit einem 3:1-Sieg über Usbekistan.















