WM 2026

    WM 2026: Frankreich jubelt – Marokko muss nach Hause

    Der Donnerstag stand an der WM 2026 im Zeichen des ersten Viertelfinals. Frankreich wurde seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte Marokko.

    WM 2026 Frankreich Marokko
    Kylian Mbappé schlenzt den Ball zum 1:0 ins Tor. - keystone

    Nach dem Ruhetag vom Mittwoch geht es an der WM 2026 nun endgültig um die Wurst. Am Donnerstag stand der erste Viertelfinal an. Frankreich besiegte in Boston Marokko 2:0.

    Der Donnerstag im Tages-Ticker

    Frankreich eliminiert Marokko

    Top-Favorit Frankreich gewinnt den ersten Viertelfinal der WM 2026 mit 2:0. Gegen Marokko ist «L’Équipe Tricolore» über 90 Minuten das bessere Team. Die Tore erzielen Kylian Mbappé (60’) und Ousmane Dembélé (66’). Im Halbfinal wartet Spanien oder Belgien.

    WM 2026
    Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé schiessen Frankreich an der WM 2026 in den Halbfinal. - keystone

    Frankreich wieder mit Doué – Marokko ohne Bayern-Transfer

    Die Aufstellungen für den ersten Viertelfinal der WM 2026 sind da!

    Bei Frankreich kehrt Désriré Doué für Bradley Barcola in die Startelf zurück. Aufseiten Marokkos fehlt Bayern-Neuzugang Ismael Saibari, der sich im Achtelfinal verletzt hat.

    Frankreich: Maignan; Digne, Upamecano, Saliba, Koundé; Koné, Rabiot; Dembélé, Mbappé, Olise, Doué

    Marokko: Bounou; Mazraoui, Diop, Salah-Eddine, Hakimi; Bouaddi, Talbi, Ounahi, El Khannouss, El Aynaoui, Díaz

    Journalisten streiten sich an PK – Marokko-Star staunt

    Da staunt Brahim Díaz nicht schlecht.

    Der Marokko-Star gibt an der Pressekonferenz am Vortag des Viertelfinal-Duells gegen Frankreich Auskunft – wird aber plötzlich unterbrochen. Zwei Journalisten streiten sich im Medienraum lautstark und wollen zunächst nicht aufhören.

    Grund scheint eine Ohrfeige zu sein, die der eine abgekriegt haben soll. «Warum schlagen Sie mich?», ist auf einem Video zu hören.

    Die beiden Streithähne werden schliesslich von einem Fifa-Volunteer beruhigt. Díaz, der zunächst verblüfft in den Raum blickte, kann sich ein Lachen nicht verkneifen.

    EU-Abgeordnete fordern Untersuchung gegen Infantino

    In einem Brief an die Fussball-Verbände in Europa stellen sich mehrere EU-Abgeordnete gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Brief fordert die europäischen Verbände dazu auf, sich für eine Untersuchung gegen Infantino stark zu machen.

    WM 2026 Gianni Infantino
    Die Neutralität von FIFA-Präsident Gianni Infantino steht im Rahmen der WM 2026 wiederholt in Frage. - keystone

    Die EU-Abgeordneten fordern eine Untersuchung der Vorgänge rund um die Aufhebung der Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun. Die FIFA solle in einer internen Ermittlung aufklären, ob sich Infantino auf Geheiss von US-Präsident Trump in das Balogun-Verfahren eingemischt habe.

    Balogun war nach einer Roten Karte im Sechzehntelfinal für den Achtelfinal gegen Belgien gesperrt worden – zum Ärger von Trump: Der US-Supremo warb in einem Anruf bei Infantino für eine Aufhebung der Sperre. Tatsächlich durfte Balogun bei der 1:4-Niederlage auflaufen.

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    Folarin Balogun durfte im Achtelfinal gegen Belgien an der WM 2026 spielen, blieb aber blass. - keystone

    In den Augen des dänischen EU-Abgeordneten Niels Fuglsang deutet das auf eine illegitime politische Einmischung hin. «Es ist eine rote Linie überschritten worden. Fussball sollte nicht als Plattform für politische Gefallend ienen. Wenn der FIFA-Präsident die Grenzen zwischen Sport und Politik verwischt, gefährdet das die Integrität des Spiels.»

    Norweger müssen vor England-Kracher umziehen

    Norwegens Nationalteam muss vor dem Viertelfinal-Duell mit England in ein anderes Hotel umziehen. Am Montagnachmittag (Ortszeit) hatten die Norweger ihr Quartier in Fort Lauderdale nahe Miami bezogen. Einen Tag später siedelte das Team gemäss «NRK» aber wieder um.

    Norwegen WM 2026
    Norwegens Spieler müssen das Hotel wechseln. - keystone

    Für den Auszug aus dem «The Dalmar» gab es gemäss Delegations-Chef Truls Daehli gleich mehrere Gründe. «Es gab einige Dinge an unserer ursprünglichen Unterkunft, die wir uns anders gewünscht hätten. Wir haben uns schliesslich entschlossen, etwas zu unternehmen», so Daehli.

    Gemäss «NRK» hätten die Zimmer der Spieler etwa stark nach Rauch gerochen oder seien sogar von Schimmel befallen gewesen. Auch seien die Räumlichkeiten schlecht gereinigt gewesen. Und die Spieler hätten über starke Lärmbelastung durch eine grosse Baustelle direkt vor dem Hotel geklagt.

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    Die Norweger um Superstar Erling Haaland bereiten sich in Fort Lauderdale auf den Viertelfinal gegen England vor. - keystone

    In Absprache mit der FIFA, die für die Unterbringung der Teams die Kosten und Logistik stemmt, erfolgte deshalb der Umzug. Für die Preisdifferenz – das neue Hotel ist teurer – kommt der norwegische Verband selbst auf.

    Erster Viertelfinal steht an

    Heute wird die Runde der besten acht Teams lanciert. Den Auftakt mit den Viertelfinals an der WM 2026 machen Frankreich und Marokko.

    Es kommt damit zur Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022. Damals setzten sich die Franzosen dank Toren von Hernandez und Kolo Muani mit 2:0 durch.

    wm 2026
    Marokko will zum zweiten Mal in Folge in den WM-Halbfinal. - keystone

    Die Marokkaner wollen also Revanche. Am diesjährigen Turnier sind Hakimi & Co. noch unbesiegt. Zuletzt resultierte ein klarer 3:0-Sieg gegen Kanada im Achtelfinal.

    Auf der anderen Seite kommt Frankreich immer besser in Fahrt. Aus fünf Spielen holten «Les Bleus» fünf Siege. Zudem haben sie mit Kylian Mbappé den zweitbesten Torschützen des Turniers in ihren Reihen.

    Wer sichert sich das erste Halbfinal-Ticket? Anpfiff in Boston ist um 22 Uhr Schweizer Zeit.

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    Kylian Mbappé hat an der WM 2026 schon sieben Tore erzielt. - keystone

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    Kommentare

    User #3554 (nicht angemeldet)

    Penalty für Frankreich ist korrekt. Es war Foul. Mbappé hätte ausweichen können, liess sich aber foulen. Marokkaner selber schuld, er hätte Bein zurückziehen können. Da wäre Mbappé entweder durchmarschiert oder hätte eine Schwalbe produziert.

    User #3477 (nicht angemeldet)

    Marokkaner ganz schwach und verdient draussen! 🤣

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