WM 2026: Ex-NHL-Star schiesst nach Xhaka-Szene gegen Kanada-Stürmer
Kanada-Stürmer Cyle Larin liegt an der WM 2026 nach einer Szene mit Granit Xhaka lange am Boden. Ein Landsmann aus der Eishockey-Welt hat so gar keine Freude.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ex-Hockey-Spieler Sean Avery geht auf Instagram auf einen kanadischen Landsmann los.
- Stürmer Cyle Larin reagiert nach einem Kick von Granit Xhaka theatralisch.
- Avery wählt klare Worte: «Widerlich» und «unkanadisch» sei das Verhalten Larins.
Beim 2:1-Sieg der Nati gegen Kanada in Vancouver sorgt eine Szene für kanadische Schreie nach einer Roten Karte. Mittendrin: Granit Xhaka.
Der Schweizer Captain will an der WM 2026 im dritten Gruppenspiel einen Freistoss schnell ausführen. Daran hindert ihn jedoch Kanadas Cyle Larin. Der Stürmer mit der Trikotnummer 9 stellt sich Xhaka in den Weg.

Der Nati-Leader will den Ball trotzdem spielen, kickt Larin dann aber ins Schienbein, weil dieser den Ball wegspitzelt. Der Stürmer geht dramatisch zu Boden und bleibt liegen.
Avery: «Das ‹Unkanadischste›, was ich je gesehen habe»
Einer hält davon so gar nichts: Larins kanadischer Landsmann Sean Avery, langjähriger Eishockeyspieler in der NHL. Der mittlerweile 46-Jährige, zu seiner Aktivzeit als Provokateur bekannt, lässt seinem Ärger auf Instagram freien Lauf (Video oben).
«Der Nummer 9 sollte die Staatsbürgerschaft entzogen werden», sagt Avery über Landsmann Larin. «Das ist das ‹Unkanadischste›, was ich je gesehen habe. Widerlich!»

Nachdem Larin in besagter Szene zu Boden geht, kommt es zu einer Rudelbildung. Ernst nehmen kann der Ex-Eishockey-Spieler das Ganze aber nicht: «Keiner wird etwas tun», spottet Avery.
Der Kanadier schaut sich Xhakas Kick dann nochmal in der Wiederholung an und kommentiert Larins Verhalten hämisch: «Er ist tot. Ihm wurde ins Schienbein gekickt. Liegt er noch immer? Ja, er liegt noch immer!»
Averys ungläubiges Fazit: «Wow – Oh Canada!»
Kanada an WM 2026 neu ohne Heimvorteil
Theatralik hin oder her: Die Ahornblätter schliessen die Gruppenphase an der WM 2026 trotz der Niederlage immerhin auf Rang zwei ab.
Einen bitteren Nachteil hat der verpasste Gruppensieg aber trotzdem: Während die erstplatzierte Schweiz ihre nächsten beiden Spiele in Vancouver bestreiten würde, spielt der Co-Gastgeber nur noch in den USA. Statt Heim-WM heisst es nun also noch WM.

Den Sechzehntelfinal in Los Angeles bestreitet Kanada schon am Sonntagabend (21 Uhr), Gegner ist Südafrika. Für die Nati geht es nächste Woche am Freitagmorgen (5 Uhr) weiter – Der Gegner ist noch unbekannt.
















